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Conoderma

Moorbachwanderung ausserhalb unseres Naturschutzgebietes

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Conoderma

- Ein Hallo an alle Naturliebhaber -

War am letzten Sonntag wieder einmal in unserem Rehbuschmoor unterwegs und bin dann dem Hauptmoorgraben in Richtung Hochmoor ( Naturschutzgebiet ) gefolgt. Diesen nicht sehr leichten Weg bin ich das erste mal gegangen und bin völlig baff gewesen, was ich da an unberührter Natur zu sehen bekam. Alle ablaufenden Gräben aus dem Hochmoor sammeln sich in diesem Hauptmoorgraben.

Gummistiefel sind Pflicht - Zeckengefahr- und ich bin geimpft.

Der Moorgraben schlängelt sich von Ost nach West und fließt dann in nördlicher Richtung über das Rehbuschmoor in unseren Lausebach.  Die ICE - Strecke Hannover - Berlin bildet eine natürliche Barriere.  Das gesamte Gebiet ist sehr sumpfig und forstwirtschaftlich nur bedingt nutzbar. Mit Technik ist es fast unmöglich in die Nähe des Moorbaches zu kommen. Es stehen dort 150 - jährige Fichten , alte Eichen, Buchen und Erlen.  Teilweise sieht es aus wie im Urwald.  Es war super. Werde mal im Winter dieselbe Tour unternehmen. 

Hier gibt es unheimlich viel Wild, alles was man sich vorstellen kann.  Eine Wildaufkaufsstelle macht hier richtig Umsatz. Wölfe gibt es hier natürlich auch. Von Jagdpächtern schon mehrmals fotographiert. Die negative Seite ist natürlich eine andere.

Bevor ich den kleinen Dschungel betreten habe , war ich noch im Rehbuschmoor und habe nach Drosera rotundilolia gesucht. Wunderbare Sphagnumflächen in voller Sonne, aber keine einzige Pflanze.  Im Hochmoor im Naturschutzgebiet  gibt es genügend Droseras. Warum sind dann im Rehbuschmoor keine ? Das Wasser müsste doch die Samen  transportieren ?  Durch Wasservögel ?

Bekomme ich Probleme , wenn ich ein paar Pflanzen aus meinem Bestand dort auspflanze ??? Wär doch toll, oder ?

( Das Rehbuschmoor zählt nicht zum Naturschutzgebiet )

Zum Schluss habe ich noch die Orchidee  im Rehbusch fotografiert. Sie blüht gerade.  Die Einzelblüte ist gegoogelt und müsste fast mit unserer Orchis übereinstimmen ? Epipactis neglecta - helleborine ??? 

Viel Freude mit den Bildern.

 

Gruss Manfred

 

 

 

 

 

 

 

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Holgi

Hi,

 

tolles Angagement, natürlich darfst Du hier nicht erwähnen, daß Du Pflanzen aus Deinem Bestand auswildern willst (Siehe Begehung Curauer Moor).

Darauf wirst Du noch einige Kommentare erhalten.

Von Naturliebhaber zu Naturliebhaber Gruß von Holgi

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Christoph Hübner

Hallo Manfred,

 

also erst mal danke fürs Zeigen der Bilder und deinen Beitrag. Ein wirklich schönes Fleckchen.

 

Dann muss ich Holgis Bemerkung aber direkt bestätigen:

 

Es ist verboten einfach irgendwo irgendwelche Pflanzen auszuwildern, nur weil man sich einbildet, dass diese dort gut wachsen sollten. Warum sollte man das auch tun? Wird es nicht einen Grund haben, warum sie dort nicht wachsen, wenn sie sogar ganz in der Nähe vorkommen?

 

Diese Debatte hatten wir hier im Forum schon sehr oft und ich kann dich nur bitten dich zu informieren, warum das auch aus gutem Grund nicht erlaubt ist.

 

Suchbegriffe sind z.B.: "Ansalben" oder " Auswildern".

 

 

Gruß Christoph

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Andreas S.

Wenn im angrenzenden Naturschutzgebiet Drosera wachsen und dort nicht, dann hat das aller Wahrscheinlichkeit nach auch einen Grund. Nicht auf jeder sonnigen Sphagnum-Fläche müssen zwangsläufig Drosera wachsen, das kann verschiedene Ursachen haben. Wahrscheinlich wären Versuche sie dort anzusalben auch nicht dauerhaft erfolgreich.

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Conoderma

Hallo,

natürlich werde ich eure Ratschläge befolgen und keine Pflanzen oder Samen meiner Droseras dort ansiedeln. Habe das Problem so nicht gesehen, da das Hochmoor nur etwa 3 km Luftlinie vom Rehbuschmoor entfernt ist. Werde aber im Rehbuschmoor nochmal an einigen anderen Stellen nachsehen, ob dort nicht doch Droseras vorkommen. Meine Pflanzen stammen aus einer sogenannten privaten Rettungsaktion Anfang der 80-ziger Jahre. Als ich damals meinen Gartenteich anlegte , wurden hier in den Moorwiesen Meliorationsmassnahmen durchgeführt. Einige Moorgräben wurden ausgebaggert und vertieft, alles auf einen Haufen und dann auf der Wiese breitgeschoben . Es war zu heulen.  Von dort habe ich mir dann einfach einen Wassereimer voll Sphagnum mit Droseras mitgenommen und mir den Grundstock für mein kleines Hoochmoor gelegt. Auch mein geflecktes Knabenkraut ,was bei mir im Polster wächst, stammt von dort. Ein bekannter Pflanzenfreund hatte von dort einge Pflanzen mitgenommen und an seinem Teich angesiedelt. Dort ist alles platt. Von den Knabenkräutern nichts mehr zu sehen. Vor 10 Jahren hat mir dieser Pflanzenfreund dann ein paar Pflanzen geschenkt und sie wachsen wunderbar.

Als Anfang der 90-ziger Jahre die ICE Trasse gebaut wurde, gab es Auflagen vom BUND und es wurden 2 Teiche angelegt. Haben sich gut entwickelt. Bei dem  Teich in den Moorwiesen haben sich schon Flächen mit Sphagnum angesiedelt  und im Wasser wachsen Utris .  Werde mal ein paar Bilder machen. Leider wurde  eine rote Seerose eingesetzt . Schade. Musste das mal loswerden.

 

Wünsche noch eine schöne Saison.

Gruss Manfred

 

 

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Piesl

Hallo zusammen,

 

nach dem das geklärt ist auch von mir ein großes Lob für die tollen Fotos von einer traumhaften Gegend. Eine Landschaft um die ich dich genauso beneide wie um die gefürchteten "Hunde", die bei uns auch sehr selten gefunden werden. Leider bisher nur platt am Straßenrand. ABER kommt Zeit kommt Wolf, auch im Schwarzwald.

Ich freue mich schon auf die Bilder vom Teich. Hier beginnt übrigens schon die Utriblüte.

 

Gruß Piesl

bearbeitet von Piesl
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PeterZeller

Hallo zusammen,

 

da fällt mir nur die Antwort eines Brasilianers ein, der gefragt wurde, wie er das mit der Zerstörung des Regenwaldes so sieht:
"Whom did you asked, when you cut your rain forest?"

Es ist leicht den Regenwald weit weg zu retten, bei uns ist das schon was anderes.

Wirtschaftliche(?) Interessen gehen vor.

Moorwiesen die ich aus meiner Jungend kannte sind heute versiegelte Betriebsansiedlungen.

Dafür schwimmt dann alles bei einem mittleren Platzregen.

 

Es ist derart frustrierend zu sehen, wie unsere Natur zerstört wird und nichts mehr übrig bleibt.

Jeder kann machen was er will.

 

Ich weiß, man geht den Morgen so nicht an, aber das musste sein.

 

@ Manfred: Danke für die super Fotos. Danke auch für Deine Einsicht bzgl. Ansalbens. Das wäre wirklich fatal.

 

Peter.

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Nicky Westphal
vor 6 Stunden schrieb PeterZeller:

Es ist derart frustrierend zu sehen, wie unsere Natur zerstört wird und nichts mehr übrig bleibt.

Jeder kann machen was er will.

 

Ich weiß, man geht den Morgen so nicht an, aber das musste sein.

Hallo Peter,

 

das ist immer alles leicht gesagt, aber schwer danach gehandelt. Jeder sollte sich einfach mal fragen auf was er an Lebensstandard verzichten würde um etwas von der Natur zu retten. Leider liegt es in unserer Natur immer mehr und das Besondere haben zu müssen. Den Lebensstandard immer schön weiter nach oben, wir arbeiten ja doch dafür! Immer die neuste Technik, das neuste Auto, immer schneller, weiter und bequemer und dann mit dem Finger auf den bösen Baggerfüher im Regenwald zeigen, so funktioniert das nicht. Damit kann man zwar sein Gewissen beruhigen, aber es wird sich dadurch nichts ändern.

 

Grüße Nicky

bearbeitet von Nicky Westphal
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PeterZeller

Nicky,

 

100% Deiner Meinung.

 

Peter

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PeterZeller

... übrigens werde ich mein Biotop demnächst mit blauen LED's bestücken.

Diese kommen direkt in die Sarracenienschläuche.

Alles batteriebetrieben und über APP steuerbar.

Sieht absolut cool aus.

 

Peter.

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Nicky Westphal
vor 3 Minuten schrieb PeterZeller:

... übrigens werde ich mein Biotop demnächst mit blauen LED's bestücken.

Diese kommen direkt in die Sarracenienschläuche.

Alles batteriebetrieben und über APP steuerbar.

Sieht absolut cool aus.

Sieht bei grünen Pflanzen absolut bescheiden (kackebraun) aus. Macht nur bei weissen Leucos was her :biggrin:

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Ronny K.

Hallo,

das ist Epipactis helleborine.

 

Grüße

Ronny

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Conoderma

Hallo Ronny,

eine andere Zuordnung hätte nicht gepasst. Erst beim Vergrössern erkennt man die Zugehörigkeit, obwohl  wahrscheinlich jede Population geringe Unterschiede aufweisst. Treffer .:)

Für Nicky und Peter, seit 2015 brennen bei mir LLLEEEDDD`s in den Schläuchen. Ich finde es toll. Man könnte auch Glühwürmchen fangen und reinsetzen. Die ersten habe ich schon gesehen. :crazy:

Manfred

 

 

 

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Christian Carle

LED (ohne Deppenapostroph und Plural-S) in den Schläuchen? 

Wozu?

Hast Du ein Bild davon?

bearbeitet von Christian Carle

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Patrick S.
vor 1 Stunde schrieb Christian Carle:

LED (ohne Deppenapostroph und Plural-S)

 

Der Duden sagt:

Zitat

die LED; Genitiv: der LED, Plural: die LEDs

 

(Hier fehlt der "duckundweg" - Smiley).

 

Wozu: Andere stellen sich leuchtende Katzen oder Bergwerk-Maulwürfe mit Laternen in den Garten, warum also nicht mal eine Sarracenia? Ob sich wohl jemand traut, eine Micro-LED Kette in eine d. filiformis zu hängen? Könnte bei entsprechender größe der Pflanze auch sehr dekorativ wirken.

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partisanengärtner
vor 22 Stunden schrieb Conoderma:

Hallo,

natürlich werde ich eure Ratschläge befolgen und keine Pflanzen oder Samen meiner Droseras dort ansiedeln. Habe das Problem so nicht gesehen, da das Hochmoor nur etwa 3 km Luftlinie vom Rehbuschmoor entfernt ist. Werde aber im Rehbuschmoor nochmal an einigen anderen Stellen nachsehen, ob dort nicht doch Droseras vorkommen. Meine Pflanzen stammen aus einer sogenannten privaten Rettungsaktion Anfang der 80-ziger Jahre. Als ich damals meinen Gartenteich anlegte , wurden hier in den Moorwiesen Meliorationsmassnahmen durchgeführt. Einige Moorgräben wurden ausgebaggert und vertieft, alles auf einen Haufen und dann auf der Wiese breitgeschoben . Es war zu heulen.  Von dort habe ich mir dann einfach einen Wassereimer voll Sphagnum mit Droseras mitgenommen und mir den Grundstock für mein kleines Hoochmoor gelegt. Auch mein geflecktes Knabenkraut ,was bei mir im Polster wächst, stammt von dort. Ein bekannter Pflanzenfreund hatte von dort einge Pflanzen mitgenommen und an seinem Teich angesiedelt. Dort ist alles platt. Von den Knabenkräutern nichts mehr zu sehen. Vor 10 Jahren hat mir dieser Pflanzenfreund dann ein paar Pflanzen geschenkt und sie wachsen wunderbar.

Als Anfang der 90-ziger Jahre die ICE Trasse gebaut wurde, gab es Auflagen vom BUND und es wurden 2 Teiche angelegt. Haben sich gut entwickelt. Bei dem  Teich in den Moorwiesen haben sich schon Flächen mit Sphagnum angesiedelt  und im Wasser wachsen Utris .  Werde mal ein paar Bilder machen. Leider wurde  eine rote Seerose eingesetzt . Schade. Musste das mal loswerden.

 

Wünsche noch eine schöne Saison.

Gruss Manfred

 

 

Mit Deinem autochtonen Bestand von Droseras hast Du ja einen Schatz.  Pflanzen mit Herkunft die nicht bereits durch einen großen Sammlerbestand unterschiedlicher Herkunft verkreuzt sind gibt es gar nicht so häufig.

Die meisten haben ja doch irgendwann mal was eingeschleppt.

 

Gibt es von der Originalpopulation eigentlich noch was? Oder wurde damals die ganze Population ausgerottet?

 

Wie weit ist der damalige Standort denn weg von Deinem jetzt besuchten Moor?

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Andreas S.
vor 5 Minuten schrieb partisanengärtner:

Mit Deinem autochtonen Bestand von Droseras hast Du ja einen Schatz.  Pflanzen mit Herkunft die nicht bereits durch einen großen Sammlerbestand unterschiedlicher Herkunft verkreuzt sind gibt es gar nicht so häufig.

Die meisten haben ja doch irgendwann mal was eingeschleppt.

 

Gibt es von der Originalpopulation eigentlich noch was? Oder wurde damals die ganze Population ausgerottet?

 

Wie weit ist der damalige Standort denn weg von Deinem jetzt besuchten Moor?

 

Glaube bei D. rotundifolia gar nicht, dass sich da so viel einkreuzt, weil sie sich ja überwiegend selbst bestäuben und wenn wär das eher ein Blutauffrischung. Denke dass es früher völlig normal war, dass was eingeschleppt wird. Es gab Moore so groß wie Deutschland. Gänse, Kraniche... verteilen die Samen über tausende von Kilometern. Ich glaube da also auch nicht so dran, dass jeder lokale Bestand so eine genetische Einzigartigkeit ist.

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Christian Carle
12 minutes ago, Patrick S. said:

 

Der Duden sagt

Der Duden ist nicht mehr das Maß der Dinge!

 

14 minutes ago, Patrick S. said:

Wozu: Andere stellen sich leuchtende Katzen oder Bergwerk-Maulwürfe mit Laternen in den Garten, warum also nicht mal eine Sarracenia? 

 

Genau das war ja meine "Befürchtung" ... - würde gerne mal ein Bild davon sehen.

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Nicky Westphal
vor 13 Minuten schrieb Christian Carle:
vor 28 Minuten schrieb Patrick S.:

Wozu: Andere stellen sich leuchtende Katzen oder Bergwerk-Maulwürfe mit Laternen in den Garten, warum also nicht mal eine Sarracenia? 

 

Genau das war ja meine "Befürchtung" ... - würde gerne mal ein Bild davon sehen.

"Der Duden ist nicht mehr das Maß der Dinge!" ..........

 

Solche Sorgen möchte ich oder manch andrer auch mal haben. :dntknw: Das ginge sicher auch mit Cephalotus oder Nepenthes. Aber das müsste man sicher noch tiefer ausdiskutieren. So heiß war es die letzten Tage doch wirklich nicht.

bearbeitet von Nicky Westphal

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Christian Carle

Abgesehen davon, dass Du diese Sorge garantiert nicht hast, was soll Dein Beitrag nun aussagen?

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Nicky Westphal

Naja, ist es nicht etwas sinnfrei in einem Thema über ein Hochmoor über Sarracenia-Beleuchtungen zu diskutieren?

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Christian Carle

Nein, da der Thread nun diese Richtung eingenommen hat, ebenso wenig wie über Umweltzerstörung oder Lebensstandards zu diskutieren. 

 

Außerdem hast Du Dich doch vorhin selber daran beteiligt. 

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Conoderma

Hallo Christian , Hallo Patrik,

schiebt meinem Beitrag bitte in die Schmunzelecke. Das es sowas gibt, hätte ich nicht gedacht. Wollte damit niemand zu nahe treten. Dachte es war ein Aprilscherz.   Beendet doch bitte diese Diskussion.  Sorry

 

Jetzt zum Thema Drosera.  Die damals vernichteten Droseras gibt es nicht mehr, aber es sind glaube ich die gleichen wie im Hochmoor ( Naturschutzgebiet ). Werde morgen mal ein paar Bilder von meinen Pflanzen machen. Wenn ich richtig liege sind es zwei verschiedene Pflanzen. Die Blattstiele sind verschieden lang.

Die Standorte sind etwa drei Kilometer voneinander entfernt.   Jetzt sind wir wieder beim Thema, oder ?

Bis morgen.

 

Gruss Manfred

 

 

 

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partisanengärtner
vor 40 Minuten schrieb Andreas S.:

 

Glaube bei D. rotundifolia gar nicht, dass sich da so viel einkreuzt, weil sie sich ja überwiegend selbst bestäuben und wenn wär das eher ein Blutauffrischung. Denke dass es früher völlig normal war, dass was eingeschleppt wird. Es gab Moore so groß wie Deutschland. Gänse, Kraniche... verteilen die Samen über tausende von Kilometern. Ich glaube da also auch nicht so dran, dass jeder lokale Bestand so eine genetische Einzigartigkeit ist.

Botanische Gärten sind sehr interessiert an Pflanzen mit bekannter Herkunft. Es gibt ja selbst bei ganz normalen Wiesenblumen genetische Anpassungen an den Standort, der man heutzutage langsam Rechnung trägt.

 

Wer hat denn da zum Beispiel bei den heimischen Droseras geforscht? Wenn Du recht hast (was ich nicht glaube) bräuchte man sich wegen der Ansalbung ja keine Gedanken machen.

 

An solchen Beständen wie sie hier beschrieben wurden könnte man in der Richtung durchaus forschen vor allem wenn der Standort gar nicht mehr existiert.

bearbeitet von partisanengärtner

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Nicky Westphal

"Nein, da der Thread nun diese Richtung eingenommen hat, ebenso wenig wie über Umweltzerstörung oder Lebensstandards zu diskutieren. "

 

> Hmm, keine Ahnung, aber irgendwie ging von Anfang an schon mit um Umweltzerstörung/Naturschutz mit. Wenn für unseren Lebensstandard irgendwo auf der Welt (nur nicht vor der eigenen Tür) Natur zerstört wird, hat das auch damit zu tun. Alles andre ist für mich zu engstirniges Denken. Aber auch egal. Was meinen Betrag zur Beleuchtung angeht, der hier :biggrin: sollte eigentlich ausdrücken, was ich davon halte. Der Rest hat sich, dank Manfred, ja hoffentlich erübrigt.

 

Grüße Nicky

bearbeitet von Nicky Westphal

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