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Oho?


derwurm

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Hi,

 

ich gestehe..ich habe keinen grünen Daumen! Ich gehöre zu den Menschen die selbst Kakteen eingehen lassen können. Dennoch wollte ich mich an eine Schlauchpflanze (fürs Büro) wagen. Sie stand im Büro (extra ans Fenster gestellt) , wurde täglich gegossen (natürlich mit destilliertem Wasser!) und eine Zeitlang ging es ihr wohl ganz gut. Vor meinem Weihnachtsurlaub nahm ich sie dann mit nach Haus. Dort das gleiche, ich stellte sie ans Fenster, goss sie jeden Tag. Naja..und nun sieht sie so aus, wie ihr auf dem Bild seht. Die Erde ist feucht (obwohl schon seit über einer Woche nicht mehr gegossen).

Mittlerweile habe ich nach gelesen, dass sie wohl eine Winterpause hält und man sie dann nicht so feucht wie sonst halten soll und sie dann braun wird. Ist mein Expemplar in der Winterpause oder...bereits...tot?

 

Ich war auch schon drauf und dran sie umzutopfen. In ein großes Weckglas, mit Karnivorenerde und Moss drauf. Was sagt ihr? Lohnt sich das noch? Oder soll ich ggf. noch warten?

 

Danke.

Lieben Gruß

 

20190124_054127.jpg

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Christoph Hübner

Hallo,

 

na so einen grünen Daumen bekommt man auch nicht einfach so. Und du hast dich ja schon belesen, extra hier im Forum angemeldet und möchtest die Pflanze gerne retten. Von daher ist das doch ein guter Anfang. ?

 

Die Pflanze macht leider keinen guten Eindruck mehr. Um das genau beurteilen zu können, müsste man aber einen Blick auf das Rhizom (die Wurzelknolle) werfen. Kannst du sie mal vorsichtig austopfen, vom Substrat befreien und dann noch ein Foto machen?

 

Gruß Christoph

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partisanengärtner

Die hat auf jeden Fall einen massiven Trockenschaden. Was da so dünn rauskommt ist der Neutrieb. So wie ich das Foto interpretiere ist der auch wenigstens teilweise welk.

Das Substrat sieht auch relativ hell aus was auch für Trockenheit spricht.

Natürlich wäre eine kühle Winterruhe besser gewesen. Austrocknen darf der Topf dabei auch keinesfalls.

 

Die Wärme von Heizungen bei wenig Lichtangebot (was im Winter ohne Zusatzbeleuchtung normal ist) kann auch eine ausreichend feuchte Sarracenie relativ schnell töten.

Da ist es dann die große Wärme von unten. 

 

Eine Sarracenie dauerhaft ohne echte Winterruhe zu halten ist schwer bis unmöglich, zumindest für die meisten Laien.

In Asien haben Botanische Gärten ein Managment gefunden das ohne Kühlhaus zu schaffen. Ist aber wirklich nur für ausgefuchste Könner.

 

Ganz selten kann auch ein Pilz oder Fäulnis die Wurzeln zerstören. Das sieht dann wie ein Trockenschaden aus, obwohl es ausreichend feucht ist.

 

Die großen Fallen sind sicher tot ob das Rhizom noch lebt? Ich befürchte das deine Pflanze in dem Zustand,  wenn überhaupt, nur mit reichlich grünem Daumen zu retten ist.

Versuche es mal mit Pinguicula Hybriden oder dem Sonnentau aus Südafrika Drosera capensis.

Die sind deutlich stabiler als Sarracenien im Haus.

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Nicky Westphal

Hallo,

 

du kannst die nur, wie Christoph geschrieben hat, ausgraben und mal Bilder des Rhizoms posten. Ich denke die ist ziemlich hin, da die Schläuche vom Herz her vertrocknen und es da für mich auch nach Schimmel  ausschaut. Alles was da braun geworden ist kannst du inkl. der verschrumpelten chläuche für das Bild entfernen. Also erstmal Bild posten, dann kann dir, falles es noch möglich ist, geholfen werden.

 

Grüße Nicky

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@partisanengärtner hast du ein paar weitere Infos darüber wie die Asiaten Sarris ohne Kühlhaus überwintern?

Würde mich sehr interessieren. Ich versuche grade eine S. flava und eine S. moorei in meinem Hochland Setup zu halten. Die S. flava ist schon das zweite Jahr drinne und beginnt grade mit dem Frühjahrs Austrieb ?

 

LG Niklas

Edited by iGude
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Hi,

 

danke für Eure Antworten.

 

Als ich gestern heim kam stürzte ich mich auf die Pflanze und buddelte die Wurzeln und Wurzelknolle aus. Ich denke das was ich sah war eindeutig, sie ist von uns gegangen.

 

Aber gern würde ich es mit einer neuen vielleicht anderen Karnivore versuchen. Der Shop bei dem ich die gekauft hatte, hatte mir die Schlauchpflanze empfohlen nach dem ich die Gegebenheiten im Büro erklärte.

Vielleicht habt ihr einen besseren Tipp für mich. Wir haben im Büro immer wieder mit kleinen Fruchtfliegen zu kämpfen. Ständig ein Glas mit Essiggemisch hinzustellen, sieht nicht gut aus und riecht auch nicht schön. Daher war mein Gedanke eine Pflanze. In unserem Büro haben wir keine direkte Sonneneinstrahlung, immer so ca. 20-25°C und besonders im Winter eine unfassbar geringe Luftfeuchtigkeit. (Daher mein Gedanke die Schlauchpflanze in ein Weckglas umtopfen zu wollen)

 

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

 

 

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Nicky Westphal

Hallo,

 

naja, als rel. einfach Pflanzen sind da wohl Fettkraut-Hybriden noch möglich. Die brauchen zwar auch viel Licht, aber keine direkte Sonne wie z.B. Sonnentau. Von daher würde ich dir nur zu einfachen Pinguicula raten.

Als Kulturgefäß würde ich dir dann eine weite Schale empfehlen,  die ca. 3/4 gefüllt ist um die Luftfeuchte um die Pflanze(n) zu erhöhen. Höhere Gefäße bringen das Risiko von Schimmelbildung mit sich.

 

Grüße Nicky

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Hallo, 

dass deine Pflanze abgestorben ist zwar schade,aber nur aus Fehlern kann man lernen. Ich habe da selber schon Erfahrung gesammelt. 

Eine Pinguicula würde ich auch empfehlen,für den Einstieg perfekt und sie blüht auch hübsch. Wie du sie hältst hat ja Nicky schon geschrieben. Endweder die beiden auf deinem Bild oder Pinguicula x Tina wäre auch noch eine Hybride,die schnell wächst, oft blüht und sehr einfach in der Haltung ist. 

Beste Grüße, 

Simon.

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Hallo zusammen,

 

genau mit diesen würde ich anfangen. Ich kultivieren P. x weser persönlich. Wenn du ne Möglichkeit hast sie im Winter kühl und hell zu stellen (nicht gießen), ist sie in Verbindung mit den Bedingungen im Büro gut geeignet.

VG Ronny 

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Hallo,

 

Kakteen umzubringen ist auch keine Kunst. Zu viel Wasser ist eine gute Methode dafür :D.

Eine P x weser (oder was auch immer sie wirklich ist),  habe ich seit 15 Jahren ganz ohne Änderungen der Kulturbedingung im Winter...lebt noch immer. Ich kann das als Einstieg wärmstens empfehlen. Auch andere hübsche Pinguicula-Hybriden kommen in Frage.

Je nach Bedingungen (Sonne etc.), kommen natürlich auch noch einfache Nepentheshybriden für den Anfang in Frage. 

Zusatzlicht wäre natürlich auch noch eine Idee - dann kämen auch Sonnentaue in Frage.

 

Vielleicht kannst du ja mal genauer beschreiben, wie deine Bedingungen sind - also wohin ist dein Fenster ausgerichtet (wird es beschattet? Gibt es direkte Sonne?), wird beheizt, wie sind die Temperaturen.

 

Ade,

Michaela

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Am ‎25‎.‎01‎.‎2019 um 20:22 schrieb Michaela:

Vielleicht kannst du ja mal genauer beschreiben, wie deine Bedingungen sind - also wohin ist dein Fenster ausgerichtet (wird es beschattet? Gibt es direkte Sonne?), wird beheizt, wie sind die Temperaturen.

 

Am ‎25‎.‎01‎.‎2019 um 06:40 schrieb derwurm:

In unserem Büro haben wir keine direkte Sonneneinstrahlung, immer so ca. 20-25°C und besonders im Winter eine unfassbar geringe Luftfeuchtigkeit.

 

Das Fenster ist in Richtung Ost / Nord/Ost ausgerichtet.

 

PS: Die Kakteen haben bei mir nicht zu viel Wasser bekommen ? 

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Ok.Gerade wollte ich noch Nepenthes vorschlagen. Das hat sich aber bei den Standortbedingungen gerade erledigt? 

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Stefan Krämer

Welcher Shop empfielt eigentlich bei einem Nordfenster ohne Licht, ohne Überwinterungsmöglichkeit und bei Fruchtfliegen eigentlich eine Schlauchpflanze?? 

Gerade dann, wenn man auch noch direkt um eine Empfehlung bittet? 

 

Grüße

Stefan

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vor 1 Stunde schrieb Mercatz:

Welcher Shop empfielt eigentlich bei einem Nordfenster ohne Licht, ohne Überwinterungsmöglichkeit und bei Fruchtfliegen eigentlich eine Schlauchpflanze?? 

Gerade dann, wenn man auch noch direkt um eine Empfehlung bittet? 

 

Grüße

Stefan

Vermutlich die gleichen, die einem auch empfehlen man solle seine Karnivoren im Winter regelm. mit etwas Hackfleisch zufüttern ?

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