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Roridula gorgonias Sämlinge draußen


moskal

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Hallo,

 

der Wetterumschwung hat meinen R. gorgonias Sämlingen wohl überhaupt nicht gut getan während der Mutterpflanze nichts anzumerken ist. Ich wollte eigentlich auch die Jungpflanzen bis zum ersten Frost an geschützter Stelle draußen lassen aber das scheinen sie nicht zu vertragen. Bei mir sind das die ersten Sämlinge die was werden, ich habe das letztes Jahr drinnen versucht und es nichts geworden, jetzt draußen scheint es zu klappen und ich würde die draußensaison gerne möglichst lange ausnützen. Könnte ein auf dem Komposthaufen platziertes Aussaatgewächshaus vielleicht die Saison verlängern? Nur wäre das ja Stauluft und ich vermute die wird nicht gut vertragen. Wie sind eure Erfahrungen mit den kleinen, wann holt ihr sie rein?

 

Gruß, helmut

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Hallo Moskal,

 

ich würde R. gorgonias zu den kälteempfindlichen Pflanzen zählen. Daher würde ich an deiner Stelle nicht bis zum ersten Frost warten. Bei meiner R. gorgonias war bei mir 12°C der erste Warnschuss, spätestens bei 7°C  sind die Pflanzen dann ins Winterquartier nach drinnen umgezogen. Es ist immer eine Abwägung die Pflanzen draußen stehen zu lassen bis erste Schäden durch Kälte oder Frost entstehen oder vorher schon vorzusorgen. Da ich persönlich noch andere kälteempfindliche Pflanzen aus der Kap-Region kultiviere hat sich das bei mir immer angeboten alles in einem Aufwasch zu erledigen, obwohl die ein oder andere Pflanze noch ein paar Tage länger draußen ausgehalten hätte. Die Angaben sind natürlich nicht absolut, sondern eher als Richtwert (für mich) zu verstehen.

 

Beste Grüße

 

Jens

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partisanengärtner

Mit einem Aussaatgewächshaus draußen wirst Du sie auch bei diesen kühlen Temperaturen ziemlich sicher am ersten Sonnentag garen. Bei dem kleinen Volumen ist die Maximaltemperatur sehr schnell überschritten.

Ich würde sie sofort reinholen. Kälteschäden entstehen bei vielen Gewächsen sogar schon unterhalb der 10 Grad +

Das sind dann keine guten Voraussetzungen für die Überwinterung wenn sie schon geschädigt sind.

Edited by partisanengärtner
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Was sind denn die Anzeichen für dich, dass sie das kalte Wetter nicht vertragen? Ich hab meine eigntl. immer bis Mitte Oktober draußen inkl. Wanzenbesatz und das hat immer ganz okay geklappt. Das wird nur problematisch wenn es regnerisch wird und die Feuchtigkeit auf den Blätter nicht vor dem nächsten Regen trocknen kann. Solang der das Wetter aber kalt und kühl ist, sollte das auf jedenfall noch klappen. Ich stell meine Pflanzen oft auch immer schon Ende März nach draußen. Selbst leichte Fröste machen denen nichts aus und kommen zum Teil auch am Naturstandort vor. Wie gesagt solang es tagsüber trocken und sonnig ist mache denen etwas kältere Temperaturen überhaupt nichts aus.

  • Danke 1
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Hallo,

 

danke für die Antworten, die kleinen hatte ich selbstverständlich gleich rein geholt und für die große ist wohl nun die draußen saison zu Ende.

 

Gruß, Helmut

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Moin,

Ich hoffe es ist OK wenn ich diesen tread jetzt entere... Bei wie viel Grad bzw wo Überwintert ihr eure roridula (und byblis).

Ich würde dieses im Gewächshaus machen, mit Zusatzbeleuchtung natürlich.

 

LG Hannes

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Keller mit 100W LED ?  Hab dort ein gekipptes Fenster wo ständig kühle Luft reinbläst. Denk mal die Temperaturen bewegen sich so um die 5-15°

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Meine stehen auf dem Dachboden. Luft kommt durch den Dachstuhl rein, welcher hinterlüftet ist. Sie werden für 12h mit 100W LED Licht beleuchtet. Die Temperatur liegt zwischen -1 bis +14 Grad. 

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Bei mir kommt sie in ein unbeheiztes Zimmer an ein  Westfenster bei 10-15C. Bei höheren temperaturen ist das zu wenig Licht aber über den Winter gehts.

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  • 1 month later...

Kurzes Update von mir. Auf Grund meines Jobs, sehe ich meine Pflanzen momentan eher selten und meine Zeit für ihre Pflege ist auch eher begrenzt. Habe gestern erst alle Roridula und meine B.gigantea reingeholt, nach mehreren leichten Frösten und allen Pflanzen und Wanzen geht es prächtig (sowohl Pamerideae als auch Setocoris). Ich muss aber anmerken, die warmen Tagestemperaturen die letzten Tage waren sicherlich hilfreich und noch mal ganz angenehm für die Pflanzen selbst. Ich denke es kann nachts ruhig feucht und kalt werden, solang tagsüber warme und doch eher trockene Winde gehen, die der Pflanze helfen abzutrocknen. Letztes Jahr zu der Zeit waren die trockenen Tage eher in der Minderheit und das hat sich dann doch deutlich im Wuchs bemerkbar gemacht. Den letzten Winter über hab ich dann auch einen großteil der Pflanzen verloren. Wahrscheinlich waren diese schon durch den Herbst geschwächt.

Hier einige Bilder von gestern:

 

 

 

IMG_2466.jpg

IMG_2467.jpg

IMG_2469.jpg

IMG_2470.jpg

Edited by Marcel B.
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Hallo,

Ich hatte sie Wegs der ständig feuchten Witterung reingeholt, drei Tage später waren praktisch alle grünen Blätter weg. Jetzt treibt sie ohne Blätter Blütenknospen. Mal sehen was wird.

Wenn alles klappt habe ich nächstes Jahr ein Grubenfruehbeet, dann bleibt sie und ein paar andere das ganze Jahr draußen.

 

Gruß, Helmut

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