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Julia Rohlfing

Eingerichtete Terrarien

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Eli

Hallöle,

 

ich hoffe, es nicht falsch, was ich hier poste, denn es ist mein allererster Anfang mit Fleischies (abgesehen von einer Venusfliegenfalle, die ich als Kind mit Leitungswasser ermordet habe).

Nachdem ich vor gut einer Woche mein Sumpfterrarium mit Zwergdrosera (Brutschuppen) eingerichtet habe, möchte ich euch meine Kreation vorstellen. Es ist ein 30er Cube von Exoterra ohne Deckel mit 40 Watt LED-Beleutung (Elfeland LED Pflanzenlampe) mit weißem Licht. Hier mein Ergebnis:

 

Gesamtübersicht

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die erste Brutschuppe fängt an zu wachsen, Drosera scorpioides

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und ein blinder Passagier, das Moos sitzt auf der Dekorinde aus dem Garten

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Die anderen Droseraarten (occidentalis, pulchella und pygmaea) lassen sich noch nicht blicken. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. 😊

 

Gruß Eli

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Johannes K

Hallo Eli,

 

Na da binn ich mal gespannt wie es sich mit der Zeit macht.

Kleinbleibende utris würden sich noch gut machen. Dann hast du immer schöne Blüten fürs Gesammtbild.

 

Und anhand der ausfärbung der Pflanzen bekommst du ein guten überblick ob das Licht passt. So als Tipp.

 

Happy growing

Johannes

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Eli

Hallo Johannes,

 

ja, an Urtis habe ich auch schon gedacht, die sind soooo schön! Aber überwachsen die meine kleinen Droseras nicht? Ich weiß allerdings auch noch viel zu wenig über die, da muss ich mich hier mal schlau machen. Danke für den Tipp. 🤗

 

Gruß Eli

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Eli

Hallöle,

 

hier ein kleines Update von meinem Moorbecken. 😊  Den Tip von Johannes habe ich aufgenommen und Ableger von zwei Arten Urticularia (livida 'Africa' und bisquamata) eingepflanzt. Ich bin jetzt gespannt, wie die sich machen.
Ansonsten sehe ich bei allen Droseraarten Wachstum, wenn auch teilweise nur mit der Lupe (meine Güte sind die klein 😯 ) zu erkennen. Auf den Fotos unten ist auch gut zu erkennen, dass sich entweder Algen oder Moosvorkeime auf der Substratoberfläche breit machen. Noch scheinen sich die "gewollten" Pflanzen aber nicht daran zu stören. Die Vergrößerung zeigt D. Pulchella mit bereits zwei Blättchen und den ersten Tentakeln. 🤩

 

Wie kann ein bisschen Schlamm mit winzigen Pflänzchen nur soooo spannend sein?! Ich glaube, ich habe einen in der Klatsche. 😏

 

Gruß Eli

 

Drosobecken 2019 2.jpg

D pulchella 2019 2.png

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Eli

Hallöle,

wieder einen Monat später hat sich eine Menge getan: Es ist sehr grün geworden, aber nicht nur von den Algen und Moosen, nein, es sind jetzt auch bereits viele Zwergdroseras mit bloßem Auge zu erkennen. Auch die nachträglich eingepflanzten Urticularia sind angegangen. Meine erster Versuch scheint zu klappen und die Gärtnerin freut sich. Auch Tiere haben sich eingeschlichen: Springschwänze, aber die scheinen den Pflanzen nicht zu stören. Ich hoffe, dass sie den Fleischies später als Futter dienen.

 

Gruß Eli

 

 

Drosobecken 2019 3.jpg

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Peter56

Mein erstes Terrarium, vor etwa 5 Monate eingerichtet.

 

T.png

 

 

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Jens Neumann

Das sieht sehr hübsch aus, allerdings habe ich etwas bedenken mit der Venusfliegenfalle und den Sarracenia. Die benötigen im allgemeinen eine Winterruhe mit etwas niedrigeren Temperaturen.

 

Beste Grüße, Jens

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Peter56
Posted (edited)
vor 1 Stunde schrieb Jens Neumann:

allerdings habe ich etwas bedenken mit der Venusfliegenfalle und den Sarracenia.

Beste Grüße, Jens

 

Hallo Jens

Ja die Winterruhe bekommen Sie auch, im Oktober kommen Sie wieder heraus und gehen an einen hellen 5° kühlen Platz, bis ende Februar, dann werden sie wieder aufgeweckt hi.

 

Lg. Peter

Edited by Peter56
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Eli

Hallöle,

mein vor fast 4 Monaten eingerichtetes Minimoor im Zimmer (s. o.) geht, glaube ich, den Bach runter. 😧 Es gleicht mittlerweiler einer Mooslandschaft, in dem sich einige Zwergdroseras verstecken. Auch Farne lassen sich jetzt blicken, ich hatte es schon geahnt, da so viele Vorkeime zu sehen waren. Wahrscheinlich liegt es an dem Sand, den ich verwendet habe, er stammt aus dem Untergrund meines Gartens und beinhaltete anscheinend viele Sporen.
Ich werde retten, was zu retten ist, d.h. ich entferne oft Moos u.a., damit die Drosos überleben und im Herbst hoffentlich Brutschuppen machen. Damit werde ich dann einen neuen Versuch starten.
Die Urticularia wachsen dagegen gut und wollen jetzt blühen. 🙂 (Nichts desto trotz blühen auch die Drosos)

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Moosige Grüße von Eli

 

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Marco M

Hallo Eli, gibt es dein Minimoor noch ?

LG Marco

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Dominik K.
Posted (edited)


Servus!

So, nach langem Planen, bauen und einer ausgiebigen Testphase traue ich mich mal, mein Projekt zu zeigen.
Es handelt sich hierbei um ein Alu-Steck-Terrarium, welches ich in eine ungenutzte Ecke in meinem Wohnzimmer eingepasst habe.
Die Planungsphase hat bereits vor weit über einem Jahr begonnen und ist nach einer weiteren Planungs- und Zögerphase Ende März endlich zur Vollendung gekommen.
Gebaut wurde mit Styrodur (1,5 sowie 2,5mm Platten), Zahnstochern + Montagekleber, Bauschaum, Flex-Fliesenkleber sowie Aquarien-Epoharz zur Versiegelung.
Die einzelnen Ebenen und Elemente hab ich modular gebaut, sodass bei einem potentiellen Umzug der Transport möglichst stressfrei wird.
Aber jetzt genug der Worte und seht selbst.

 

Erste Bilder nach Vollendung:

DSC_1579.thumb.JPG.858d3ec2eb40a9f1c10b6743ce4df71d.JPG

 

DSC_1580.thumb.JPG.8ce1c3a2b764a5f323136308b2b8b3b5.JPG

Obere Ebene links:

- Dionaia

- Drosera nidiformis

- Nepenthes lowii x veitchii (hier leider nicht zu sehen)

Mittlere Ebene:

- Drosera roraimae

- Drosera hilaris

- Drosera graomogolensis

- Heliamphora pulchella

 

DSC_1582.thumb.JPG.5f40cf5c29b9453a6ed8e5d2f1a9b320.JPG


Rechte Ebene:

- Dionaea

- Drosera prolifera

- Drosera madagascarensis

- die gequälte Seele einer Nepenthes veitchii (hat ne lange Phase höllisch inadäquater Kultur überlebt >.<)

 

DSC_1583.thumb.JPG.f47ce69293f9e41534828c0a84550164.JPG

 

Aktueller Stand:

 

DSC_1837.thumb.JPG.81906a375f4148fa98a83e7cca2f6d33.JPG

 

DSC_1838.thumb.JPG.405ef51a174e8bf3cd93b4a8451bfe70.JPG

In der Rückwand ist relativ schnell ein Samenrest von Drosera sessifolia (?) aufgekeimt. Die Dionaea weiter unten sehen genauso prächtig aus wie alle anderen Gattungsgenossen.

 

DSC_1839.thumb.JPG.975b94c7be2d7dba9232e81cd1fe2b21.JPG

Der anfangs auch noch recht kümmerliche Dionaea der rechten Ebene sieht man nicht an, dass sie noch vor wenigen Monaten wie ein winterlicher Wegwerfrest aus dem Baumarkt aussah. Auch die Nepenthes lowii fühlt sich wohler als jemals zuvor.

 

DSC_1841.thumb.JPG.335081b00fb14f3c43aa3499546b4db4.JPG

In der Mittelebene sind neben einigen Drosera rotundifolia auch Byblis liniflora zum Vorschein gekommen. Letztere kam unerwartet aus einem mehrere Jahre alten Samenbestand, der zu allen Raumtemperaturen und Jahreszeiten lieblos in meiner Küche rum lag. Mal schauen ob die Pflanze es bis zur Blüte schafft.
Lediglich Drosra hilaris sieht nicht ganz so hübsch aus.

 

DSC_1843.thumb.JPG.bff39803005f4c1d7597a9897dd89d90.JPG

Ach ja - die Beckennepenthes noch:
irgend eine Baumarkthybride die bei mir die letzten Jahre floriert ist (ramispina x ??) und ein letzter Ableger meiner inzwischen abgestorbenen Mutterpflanze einer N. fusca Hybride.

 

So - hoff euch gefällt es auch 🙂

Für weitere Fragen steh ich selbstverständlich offen...
Einen schönen Sommerabend euch allen noch!

Beste Grüße
Dominik

 

 

Edited by Dominik K.

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Marco M

Hallo Dominik, mit den verschiedenen Ebenen recht interessant.

Was macht denn die Kunststofffolie im Terra ?

Und vor allem der Kaktus im Sphagnum ?😂

Kannst du noch etwas zur Technik schreiben ?

LG Marco

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Dominik K.

Hi Marco

Die Folie soll zum einen das Licht reflektieren und zum anderen die Holzwände vor Spritzwasser schützen.
Zugegebenermaßen - schön ists jetzt nicht gerade.
Der Kaktus ist eig. nur zum Spaß drin. Hab ihn mitsamt dem durchgewachsenen Topf einfach rein gelegt (nicht gesetzt). Scheint ihm zu gefallen.

Zur Technik:
Die Bewässerung läuft über ein Beregnungssystem von Lucky Rain. Allerdings hab ich die mitgelieferten Düsen notwendigerweise durch andere ersetzt.
Leider gibt es immer wieder "Lecks" und es tropft zum Teil etwas unten aus dem Boden. Werd demnächst auf ein "normales" Bewässerungssystem mit Versorgungsschläuchen umstellen müssen, da ich immer noch keine perfekte Position für die Düsen gefunden habe, wo nicht irgendwo irgendwas daneben läuft.
Die Pumpe hab ich hinter dem Stützapparat, auf dem die linken Ebenen stehen, versteckt, wo durch die Rückwand neben einem Kabelschacht auch ein 12cm PC Lüfter montiert ist, der von außen die Luft ansaugt und durch verschiedene "Lüftungsschächte" in regelmäßigen Abständen für die notwendige Ventilation sorgt.
Links im großen unteren Becken befindet sich das Wasserreservoir, aus dem sich die Pumpe das Wasser holt.
Ein 5 Liter Gieser reicht mit der aktuellen Konfiguration etwa eine Woche.
Gegossen wird übrigens mit Osmosewasser, da das Leitungswasser hier extremst kalkhaltig ist.

Kommen wir aber zu der für viele wichtigste Disziplin - Dem Licht:
Da ich bei der Lichtkonfiguration bereits genug Geld ausgegeben hab, war mir mein Spartrieb dann auch schon ausgetrieben.
Also hab ich drei Hochleistungs-LEDs gekauft (für die von euch, die es ganz genau wissen wollen: 2x Citizen Clu48 3000K sowie Cree CXB 3590 mit 5000K) - alle passiv gekühlt und über ein Meanwell Netzteil auf ca 700mA betrieben.
So komme ich auf den oberen Ebenen auf 12.000 - 20.000 Lux.
Die LEDs - oder genau genommen deren Reflektoren liegen auf einer Glasscheibe auf. Ich wollte die Elektrik von Anfang an aus dem Feuchtraum ausgegliedert haben. Das war auch der entscheidende Grund, das Terrarium so zu bauen, wie es geworden ist.

Last but not least:
Gesteuert wird alles über eine über USB programmierbare Steckdosenleiste mit der ich vor allem die Beregnung sekundengenau einstellen kann.

Hoff das war jetzt nicht zu ausufernd😆
Wenn grundsätzliches Interesse besteht, kann ich mich ja hier auch mal an eine Anleitung wagen.
Beweisbilder von den einzelnen Bauabschnitten wären jedenfalls ausreichend vorhanden.

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Marco M

Bei solch einem Aufwand hätte ich den Boden und die Wände aber auch Wasserdicht beschichtet.

Die Pflanzen haben ja auch recht unterschiedliche Kulturanspüche.

Ich hoffe du hast Glück.

Im Ansatz und im Gesamteindruck aber eine gute Idee.

LG Marco

 

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NielsM

Hallo,

 

Wollte hier mal kurz mein (Mini-)Hochland-Aquarium vorstellen. Auf den 40x25 cm habe ich zwei quadratische 19er Korbtöpfe, mit Sphagnum als ‚Lückenfüller’. Im linken Topf wächst Heliamphora minor und Drosera solaris. Rechts daneben H. nutans ‚Giant’ und ‚Yuruani’ und D. hirticalyx. Die Töpfe hängen auf zwei Plexiglasleisten etwa 2 cm über dem Boden, sodass keine Staunässe entsteht.

 

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Heli_Aquarium_2s.jpg.d639ccbf07460ed64bbd149d6cbf14d7.jpg

 

Beleuchtet werden die Pflanzen mit zwei 8W LED-Boards (TRU Components High-CRI). Für Frischluft sorgen zwei Lüfter im Deckel. Außerdem habe ich eine kleine Beregnungsanlage angeschlossen, die den Hauptteil der Bewässerung übernimmt.

 

Weil das Aquarium so klein ist, kann ich es mit zwei Kühlakkus, die ich nachts innen an die Frontscheibe hänge, um etwa 5° runterkühlen. Damit komme ich meistens unter 18°C, nur im Sommer ist es manchmal etwas zu warm.

 

Habe das Aquarium so wie es jetzt ist etwa ein halbes Jahr in Betrieb. Freu mich jeden Tag über meine kleine Heli-Landschaft und bin gespannt wie sich die Pflanzen entwickeln.

 

Viele Grüße

Niels

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