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Lord Tourette

Sarracenia Purpurea im Aquarium

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partisanengärtner

Lebendes Sphagnum ist manchmal zu wüchsig oder zu zickig. Unter deinen Bedingungen kannst Du es mit dem Java Moos (aus dem Aquarienhandel) probieren.

Ich habe schon viele verschiedene einheimische Moose probiert die auf saurem Untergrund wuchsen. So dauerwarm wie Du es hast ging es nicht lange gut. Aber was da gewöhnlich von allein aus dem Torf wächst hat ganz gut ausgehalten.

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Christian Dietz

Hallo,

 

Sarracenia kann man sicher auch mal ein oder zwei Jahre ohne Ruhepause über den Winter bringen. Das wird vermutlich mit den Formen aus dem Süden besser funktionieren als mit einer Sarracenia purpurea. Ganz generell dürfte aber irgendwann Schluss sein, wenn man ihnen keine Ruhephase gönnt. Meiner Erfahrung nach werden sie im Laufe der Jahre immer schwächer und sterben irgendwann ab, wenn man sie ganzjährig warm hält. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht vereits versucht habe. S. purpurea ssp. purpurea ist übrigens eine Pflanze aus dem nördlichem Verbreitungsgebiet (Main aufwärts bis nach Kanada). In ihrere natürlich Umgebung hat sie odtmals nur wenige Monate Vegetationsperiode. Alleine schon deshalb hale ich sie für eine Kultur ohne Ruheperiode für nicht geeignet....

 

Christian

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partisanengärtner

Wie schon gesagt Ruhe (dormancy)muß auch bei temperierten Arten nicht ein Kälteperiode sein.

Sarracenia sp. - Trumpet Pitcher Plant & Unidentified Moss - Cloud Forest Dome, Gardens By The Bay, Singapore

 

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Thomas M.

Und wie lange halten diese Heliamphora, Nepenthes und Sarracenia in dieser Konstellation? Wie lange stehen die Pflanzen schon zusammen und wie wurden sie vorher gehalten?

Edited by Thomas M.

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Beautytube

Bei Sämlingen funktioniert die Dauerkultur ohne Ruhephase mit viel Licht.

Das ist eine der Methoden, Sämlinge in ca. 1 1/2 Jahren zur Blühreife zu bekommen.

So behauptet man zumindest:

http://sarracenia.proboards.com/thread/3972/forcing-seedlings

 

Allerdings wird dann auch behauptet, dass man später eine Ruhephase gibt.

 

Muss das mal probieren.

 

Bei Pflanzen ist es halt so:

Wenn man die Idealbedingungen nicht genau einhält passiert nicht notwendigerweise etwas. Manche Pflanzen sind dann überraschend tolerant.

Allerdings kann sich der Habitus dann sehr abartig entwickeln.

Und wenn dann der geringste Zusatzstress kommt, hauts die Dinger um.

 

Zum Klima: Auch am untersten Zipfel in Florida gibt es eine "Wintersaison". Zumindest sind die Nächte da kühler (bis zum Gefrieren). Am Tag kann es dann schon wieder 25°C bekommen.

Auf Höhe Tallahassee wird es im Herbst / Winter ganz schön kalt. Es gibt dann Tage wo die Temperatur kaum über 10°C rauskommt. Dort kommt die Form burkii vor.

 

Auf Dauer rate ich von Aquarium ab!

Da ist es besser die Dinger raus zu stellen oder an einem sehr kühlen Ort dunkel zu lagern.

Ich hatte in Ermangelung eines geeigneten Winterquartiers früher die Pflanzen dunkel in Mörtelkübel bei ca. 5°C überwintert. Hat denen nichts gemacht.

Im April habe ich sie dann wieder raus gestellt.

 

Ich würde bei einem Aquarium eher auf einfache Neps umsteigen.

 

Peter.

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partisanengärtner
vor 11 Stunden schrieb Thomas M.:

Und wie lange halten diese Heliamphora, Nepenthes und Sarracenia in dieser Konstellation? Wie lange stehen die Pflanzen schon zusammen und wie wurden sie vorher gehalten?

Hier kann man nachlesen wie sie es mit der warmen Dormanz machen. Natürlich werden die dafür vorübergehend getrennt. Hierzulande wird das wohl einfacher mit kühl halten zu machen sein. http://www.greenculturesg.com/articles/oct06/oct06_cpdormancy.htm

Einige von uns haben ja in Ihren Moorbeeten draußen auch Sarracenien getopft die dann im Winter im kühlen Geswächshaus  besser gedeihen. Peter Zeller zum Beispiel,

Habe ich schon mal hier verlinkt liest aber kaum einer. Na ja ist ja auch in Englisch.

Wenn die in Singapore sowas machen können sollte das bei uns halt mit Kühlschrank und Gemüsefach auch praktikabel sein.

 

Edited by partisanengärtner

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partisanengärtner

Ich würde mir Mehrfachhybriden aus südlicheren Arten aussuchen die sind ziemlich sicher plastischer in Ihren Ansprüchen als reine Arten. Auf den Bildern aus dem Garten sind auch kaum reine Arten zusehen. Das ist ja auch bei anderen Carnivoren wie Nepenthes und Heliamphora so das die anpassungsfähiger sind wenn es sich um Hybriden handelt.

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