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Domi

Schädlinge?

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Domi

KHallo zusammen,

 

Ich bin neu hier und habe seit letztem Jahr ein kleines Moor draußen im Garten. Alle Pflanzen sowie Begleitpflanzen haben den milden Winter überlebt.

 

Was ich nun beobachtet habe das einige Fallen der Venus Fliegenfalle leicht deformiert wachsen...

Muss ich mir da Sorgen machen oder ist das normal? Durch eventuelle Temperaturen Schwankungen oder auch durch ausbilden der Blüte?

 

Des Weiteren habe ich dieses Phänomen bei einer sarracenia von mir wo die neu aufsteigenden Schläuche deformiert sind und krumm wachsen... bei der sarracenia handelt es sich um eine Kreuzung Leucophylla und Purpurea.

 

Anbei noch Bilder der 2 besagten Pflanzen.

 

Würde mich über eine Rückmeldung freuen.20200524_151232.thumb.jpg.e6672d430e6d4b825ca8429e598a3d58.jpg20200524_151246.thumb.jpg.73cd29a58da34a4f43df53d82d2fd689.jpg

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Mossman

Hi Domi!
 

möglicherweise ist die „Deformierung“/ gewellte Wuchsform auf Wassermangel während der Ruhezeit zurückzuführen. Das ist jedenfalls das, was ich bei meinen Dionaeas im Moorbeet beobachtet habe: diejenigen, die feuchter in den Schlenken, standen, sind wüchsiger und gesund gewachsen, während eine etwas höher stehende B-52 solch krumme Fallen gebildet hat, wie Du sie beschreibst.

Würde mich bei dem trockenen Winter Heuer zumindest nicht verwundern. Ist aber nur eine wackelige Theorie. Lass mich gerne eines Besseren belehren.

 

Die Leukophyllas und Hybriden können im Frühjahr schon mal etwas weniger schöne Schläuche machen, die richtig schönen bilden die ja erst im Herbst.

 

Gib ihnen einfach ein bisschen Zeit, vielleicht sehen die nächsten Blätter und Schläuche schon besser aus.

 

Gruß MM

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Peter

Servus,

MM könnte schon richtig liegen, ähnliches hab ich aber auch schon mal bei Blattlausbefall der jungen Blätter/Schläuche gehabt. Manchmal verschwinden die Läuse von selbst, soll heißen sie sind wohl von irgendeinem Tier gefressen worden, oder gehen bei schlechter Witterung zu Grunde, werden bei Regen abgewaschen etc.,  sodass man sie nicht mehr als Ursache feststellen kann, die Spätfolgen bleiben aber...

LG, Peter

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partisanengärtner

Können auch saugende Wanzen oder Zikaden sein die sowas verusachen. Die sind mobiler und selten an Ort und Stelle zu finden.

Das darf man nicht vergessen.

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Domi
vor 1 Stunde schrieb partisanengärtner:

Können auch saugende Wanzen oder Zikaden sein die sowas verusachen. Die sind mobiler und selten an Ort und Stelle zu finden.

Das darf man nicht vergessen.

Ich habe mir die Pflanze ganz genau angeschaut auch mit Lupe und habe nichts entdeckt ich hatte so ein Fall letztes Jahr bei einer Drosera Aliciae dort war es extrem mit dem Befall die viecher hat man aber deutlich gesehen waren so grüne Dinger kleine mit einem Mittel vom hornbach habe ich das in Griff bekommen... jetzt warte ich mal wie die neuen fallen aussehen so wie es jetzt aussieht sind die nicht deformiert aber mal abwarten

 

Gruß

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Domi
Am 25.5.2020 um 20:49 schrieb Mossman:

Hi Domi!
 

möglicherweise ist die „Deformierung“/ gewellte Wuchsform auf Wassermangel während der Ruhezeit zurückzuführen. Das ist jedenfalls das, was ich bei meinen Dionaeas im Moorbeet beobachtet habe: diejenigen, die feuchter in den Schlenken, standen, sind wüchsiger und gesund gewachsen, während eine etwas höher stehende B-52 solch krumme Fallen gebildet hat, wie Du sie beschreibst.

Würde mich bei dem trockenen Winter Heuer zumindest nicht verwundern. Ist aber nur eine wackelige Theorie. Lass mich gerne eines Besseren belehren.

 

Die Leukophyllas und Hybriden können im Frühjahr schon mal etwas weniger schöne Schläuche machen, die richtig schönen bilden die ja erst im Herbst.

 

Gib ihnen einfach ein bisschen Zeit, vielleicht sehen die nächsten Blätter und Schläuche schon besser aus.

 

Gruß MM

Hallo Mossman,

 

Wie würde sich der Wassermangel auf andere Pflanzen auswirken? Die Fliegenfallen stehen in der Mitte die Drosera ganz unten dann die Venus Fliegenfallen und dann am höchsten die Sarracenia... und die benachbarten Pflanzen der Fliegenfallen zeigen keine Anzeichen davon deformiert zu wachsen.

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partisanengärtner

Was ich mit meiner Erwähnung anderer saugender Schädlinge sagen wollte ist, daß die oft nur ganz kurz mal beim carnivoren drive in vorbeifliegen und natürlich auch mit der besten Lupe nicht zu finden sind weil eben abwesend, wenn der Besitzer vorbeischaut.

 

Hat ihnen nicht so richtig geschmeckt, sonst hätten sie vielleicht ein paar Eier im Pflanzenkindergarten gelassen.

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Mossman

Danke @partisanengärtnerund @Peter für die Inputs.

Passend zu der Schädlingstheorie wäre, dass ich im Frühling über mehrere Wochen eindeutig Zikadengeräusche bei mir im Sphagnumpolster gehört habe. Andere Dionaeas (ohne Deformierung) standen allerdings deutlich näher am „Zikadenversteck“ als die betroffene B52.

Temperaturschwankungen oder intermittierender Wassermangel als Ursache würde bedeuten, dass die neuen Fallen sich eigentlich normal entwickeln müssten. Obwohl ich meine Theorie da wie gesagt selbst in Zweifel ziehe, schließlich sollten VFF, wie auch Sarracenien und Drosera gerade in der Ruhephase bzw. im Hibernakelstadium mit etwas weniger Wasser auskommen.

 

Bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

 

Gruß, MM

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Beautytube

... suche die Pflanzen mit einem Handmikroskop mal nach Weichhautmilben ab. Das sind Milben die sich in das Blatt bohren und sehr sehr klein sind. Sie sind in unseren Sammlungen weiter verbreitet als es uns bewusst ist. Helfen wird da nur die chemische Keule.

 

BT

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riverjack

Mit Zikaden meinte Partisanengärtner eher diese hier: Zwergzikaden und die zirpen nicht. Die Singzikaden, die einzigen die zirpen können, sitzen in der Strauch- und Baumschicht.

Das was bei dir im Sphagnumpolster zirpt könnte diese hier sein: Waldgrille

Schlimmstenfalls diese hier: Maulwurfsgrille Diese kann nämlich gewaltige Fraßschäden an den Wurzeln anrichten, sicherlich aber auch an den oberirdischen Pflanzenteilen.

Aber beide "Grillen" saugen nicht, sondern richten ggf. Fraßschäden an und kommen somit nicht in Frage.

 

LG

Heiko

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Domi
Am 25.5.2020 um 20:49 schrieb Mossman:

Hi Domi!
 

möglicherweise ist die „Deformierung“/ gewellte Wuchsform auf Wassermangel während der Ruhezeit zurückzuführen. Das ist jedenfalls das, was ich bei meinen Dionaeas im Moorbeet beobachtet habe: diejenigen, die feuchter in den Schlenken, standen, sind wüchsiger und gesund gewachsen, während eine etwas höher stehende B-52 solch krumme Fallen gebildet hat, wie Du sie beschreibst.

Würde mich bei dem trockenen Winter Heuer zumindest nicht verwundern. Ist aber nur eine wackelige Theorie. Lass mich gerne eines Besseren belehren.

 

Die Leukophyllas und Hybriden können im Frühjahr schon mal etwas weniger schöne Schläuche machen, die richtig schönen bilden die ja erst im Herbst.

 

Gib ihnen einfach ein bisschen Zeit, vielleicht sehen die nächsten Blätter und Schläuche schon besser aus.

 

Gruß MM

 

Servus Mossman,

 

Um dein angesprochenen evtl. Wassermangel vorzubeugen oder entgegenzuwirken habe ich in den letzten Tagen ca. 100L reinlaufen lassen sodass bei den tieferen Pflanzen das Wasser wirklich ein paar Minuten gebraucht hat um zu versickern... jetzt mal abwarten ob es vielleicht tatsächlich daran lag... 

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Domi

Erstmal danke an alle für die Infos... mich wundert es bei allen Theorien die wir hier haben das es wirklich auch bei dichtem gepflanzten Bereichen nur einzelne Pflanzen betrifft und die Nachbarn keine Anzeichen davon zeigen... meine Flavas z.b. es stehen eine grüne Form eine cuprea und eine rubricorpora oh sorry die Purpurea und eine Leucophylla habe ich vergessen, sehr dicht beieinander davon zeigt die grüne Form leichte defomierungen der Schläuche und alle anderen zeigen keine Anzeichen...

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Beautytube
vor 6 Stunden schrieb Domi:

Erstmal danke an alle für die Infos... mich wundert es bei allen Theorien die wir hier haben das es wirklich auch bei dichtem gepflanzten Bereichen nur einzelne Pflanzen betrifft und die Nachbarn keine Anzeichen davon zeigen... meine Flavas z.b. es stehen eine grüne Form eine cuprea und eine rubricorpora oh sorry die Purpurea und eine Leucophylla habe ich vergessen, sehr dicht beieinander davon zeigt die grüne Form leichte defomierungen der Schläuche und alle anderen zeigen keine Anzeichen...

Das ist so. Erst bei sehr massivem Befall sind dann alle Pflanzen befallen.

Bei mir im GH stehen Plfanzen dicht an dicht und es sind immer nur einzelne Pflanzen befallen.

Man muss dann rasch reagieren um ein Übergreifen des Befalls zu vermeiden.

 

LG,

 

BT.

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Mossman

Hallo wieder!

 

Hab kleine Viecher an mehreren Dionaeas mit deformierten Fallen entdeckt. 😱

Was ist das und was kann ich dagegen machen?

Sind das Läuse? Oder Weichhautmilben? Sie sind gruppiert wie Blattläuse und auch ähnlich groß. Hier ein Bild:

 

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Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

 

Gruß, MM

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riverjack

Ja das sind Blattläuse.

Bei so einem geringen Befall dürfte es ausreichen, die Läuse zu zerdrücken.

 

LG

Heiko

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Mossman

Glaube nicht, dass zerdrücken reichen wird, da auch viele andere Blätter bereits verkrüppelt sind, an denen aber noch keine Läuse zu sehen sind - da sind vermutlich schon Junge unterwegs, die ich mit freiem Auge noch gar nicht sehe. Zudem sind benachbarte Pflanzen auch schon betroffen.

Nach allem was ich hier gelesen habe, dürfte wohl nur die chemische Keule wirklich sicher sein. Widerstrebt mir zwar, mir wird aber wohl nichts Anderes übrigbleiben.

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Mossman

Da heute Sonntag ist und ich an kein Gift komme, habe ich vorerst doch noch einen Tauchversuch unternommen, von dem ich mir aber nicht viel verspreche.

Ich kann den Läusen jetzt, 2 Stunden nach dem Untertauchen, noch beim Krabbeln zusehen. Sie finden an der Pflanze mikroskopisch kleine Luftbläschen, nehm‘ ich an. Bis ihnen der Sauerstoff ausgeht, ist die VFF vorher wahrscheinlich ersoffen. Die bräuchte jetzt eher Reusenfallen 😂.


Hat eigentlich schon jemand Marienkäferlarven versucht?

 

viele Grüße, MM

 

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Peter

Lieber MM, da hilft nur handelsübliches Gift gegen Läuse, wird von D.m. gut vertragen. Von Schmierseife, oft als "biologische "Alternative empfohlen, würde ich abraten, die ist stark alkalisch, das mag D.m. gar nicht.

Marienkäfer sind nur ein teures Futter für die Dionea 😀

LG, Peter.

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Mossman
Posted (edited)

Ja danke, hab schon gemerkt...

Heute haben sie die erste Portion Lizetan bekommen.

Edited by Mossman

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partisanengärtner

Marienkäferlarven funktionieren hervorragend, und sind am leichtesten zu fangen, ab und an geht mal eine als Futter in den Himmel. Ich löse alle Fallen aus und bis die Läuse weg sind gehen die wieder auf. Leider nach Lizetaneinsatz ein Himmelfahrtskommando für sie.

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Peter
vor 8 Stunden schrieb partisanengärtner:

Marienkäferlarven funktionieren hervorragend, und sind am leichtesten zu fangen, ab und an geht mal eine als Futter in den Himmel. Ich löse alle Fallen aus und bis die Läuse weg sind gehen die wieder auf. Leider nach Lizetaneinsatz ein Himmelfahrtskommando für sie.

Hi, stimmt schon, aber wenn die D.m. mit anderen Karnivoren zusammen stehen, hilft das ganze Fallen auslösen nichts...

Natürlich darf man nicht gleichzeitig mit Marienkäfern oder anderen Nützlingen und der berüchtigten chemischen Keule arbeiten.

Muss auch sagen, dass bei meinen Karnivoren Blattläuse die fast einzigen Schädlinge sind, die vorallem an jungen Schläuchen/Blättern im Frühjahr im Gewächshaus auftreten, im Freiland gibt's keine Probleme...

LG, Peter.

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Mossman
Am 12.6.2020 um 07:41 schrieb partisanengärtner:

Marienkäferlarven funktionieren hervorragend, und sind am leichtesten zu fangen


Was meinst du damit? Wie fängt man die? Lockst du die irgendwie an?

 

bg MM

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partisanengärtner

Ich schau mir auffällige Blattlauskolonien auf vielversprechenden Pflanzen wie Disteln, Hollunder etc. an. Da laufen die schwarzen, gelb gezeichneten  Dinger recht lebhaft rum.

Sie sind auch relativ stabil gebaut, aber wenn sie richtig hungrig sind beissen die sogar in Menschenhaut. Nicht als Abwehr sondern wirklich aus Hunger.

Wenn ich sie auf die befallenen Pflanzen setze sind die ganz schnell am Fressen. Selbst einzelne wandernde Blattläuse fallen sie an.

 

Wenn sie dann nichts mehr finden werden sie recht wanderfreudig. Dann ist die Gefahr größer, daß sie in einer Dionaea Falle enden.

Normaler Sonnentau wird die kleinen Panzer wohl nicht aufhalten können.

  • Like 1

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Mossman
Am 27.5.2020 um 17:54 schrieb riverjack:

Das was bei dir im Sphagnumpolster zirpt könnte diese hier sein: Waldgrille

Schlimmstenfalls diese hier: Maulwurfsgrille Diese kann nämlich gewaltige Fraßschäden an den Wurzeln anrichten, sicherlich aber auch an den oberirdischen Pflanzenteilen


Hab die bei mir definitiv im Moorbeet. Im Bereich der Dionaeas und Droseras alles oberflächlich untertunnelt. Was mach ich jetzt mit denen? Ist das wirklich so schlimm? Die Sonnentaue sehen gut aus, die VFF eher mitgenommen. Hab es anfangs auf die Blattläuse geschoben, die zweifelsfrei auch zu sehen waren.

Hat jemand Erfahrungen mit Maulwurfsgrillen? Wenns irgendwie geht würde ich sie lieber vertreiben als sie zu killen.

 

Bitte um Hilfe!

 

MM

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partisanengärtner

Du kannst sie auch wegfangen. Joghurtbecher eingegraben und was drüber gedeckt. Als Köder hat sich bei mir Wassermelone ganz gut gemacht.

Diese Grille betreibt Brutpflege und da kann es sein daß sie auch mal hundert kleine im Bau hat. Ausgehntes Gangsystem.

 

Als Schädlinge sind sie mir perönlich noch nicht untergekommen, aber das können sie durchaus sein. Sind auch carnivor und fressen auch Schädlinge, leider aber auch Pflanzenwurzeln.

Ich fange die schon seit ein paar Jahrzehnten. Hier in Deutschland sind sie allerdings sehr selten geworden. In Schweiz Östrreich und am Mittelmeer dagegen schon deutlich regelmäßiger zu finden.

Sehr interessante Tiere. Bei zu wenig tierischer Nahrung sind sie auch kannibalisch.

  • Thanks 1

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