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Christian Voss

Diesmal Kannen (und Krüge) ...

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Jens Neumann

Wie immer, sehr sehr schöne Bilder. 🤩 Ich hoffe ich kann eines Tages solche Kannen an meiner N. naga vorzeigen....

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Jashi

ich war schon kurz davor mich zu beklagen, was das schon wieder so lange dauert 😋Aber zum Glück bin ich diesmal noch nicht ganz so auf Entzug. Gab ja doch recht viel Nepenthes hier im Forum zu bestaunen in den letzten Wochen. Wie immer super tolle Bilder und Pflanzen zum neidisch werden....

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Jo_Schmidt

Super, vor allem die Heli Keimlinge! Die Keimrate sieht ja richtig ordentlich aus 😉

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

wieder mal vier Wochen vergangen und wir sind mitten im Sommer angekommen. Draußen geht's morgen (pünktlich zur EEE in Bonn) wohl über die 30°C heraus und ich bin froh, dass das bei mir im Keller nicht wirklich ankommt. Bei den hochgelegenen Terrarien direkt unter der Zimmerdecke werden's aber jetzt tagsüber auch schon um die 27/28°C. Das sind allerdings die Spitzenwerte. In den tiefer gelegenen Terrarien liegen die Höchsttemperaturen dann eher so zwischen 23 und 25°.

 

Ganz angenehm also, solange man sich nicht zu den Ultrahochländern zählt, die tendenziell im Winter besser wachsen als im Sommer...

 

Was eigentlich immer gut wächst sind die Hybriden und mit einem solchen fang' ich heute mal an.

Eine frisch geöffnete Kanne, der man zumindest einen Elternteil sofort ansieht. Sowohl das gerippte Peristom als auch die Haare auf dem Deckel und die augeprägte Flügelleiste sind ein deutliches Indiz für die Beteiligung der hamata. Sowohl die Kanne selber, als auch das Peristom werden in der nächsten Zeit noch deutlich nachdunkeln, was selbstverständlich dokumentiert wird. 😉

 

N_spathulata_hamata_III.jpg

 

Der nächste Hybrid zeigt insbesondere Züge der platychila. Die bunte Färbung des Peristoms, die längliche Kannenform und das gesprenkelte Äußere deuten eben darauf hin.

Anders als die Mutterpflanze jedoch wirkt der Hybrid etwas gestauchter und bauchiger, was angesichts der Kannenform der mira nicht allzu verwunderlich erscheint.

Der "Hals" der Kanne zeigt auch bei diesem Hybriden die typischen Züge von N. mira.

 

N_platychila_mira_V.jpg

 

Eine ausgesprochen dunkle Kanne einer Art die ausschließlich auf Sumatra zu finden ist. Dort wächst sie auf 2000 bis 3000m Höhe auf verschiedenen Bergen wie z.B. dem namensgebenden Gunung Singalang. Die Kannen der Art können etwa 18-20cm groß werde - meine haben jetzt so knappe 10 - und zeichnen sich besonders durch das beinahe senkrechte Peristom aus. Die Belirang-Form, die ich auch schon das ein- oder andere Mal gezeigt habe, besitzt allerdings ein noch deutlich steileres solches.

 

N_singalana_Pasaman.jpg

 

Die nächste Kanne gehört zu Nepenthes burkei, die auf den Philippinen heimisch ist und dort eher zu den Mittelhochländern gehört. Die Art ist nahe verwandt mit N. sibuyanensis und N. ventricosa. Insbesondere mit der letzten wurde sie eine lange Zeit verwechselt und in einen Topf geworfen, so dass auch heute noch einige falsch bezeichnete ventricosas im Umlauf sein dürften.

Typische Unterscheidungsmerkmale sind u.a. der deutlich größere Deckel der burkei und die weniger taillierte Kannenform. Auch ist die ventricosa weniger gesprenkelt.

 

N_burkei_IV.jpg

 

Eine noch, 'n ziemlich dickes Ding von inzwischen gut 7 bis 8cm Höhe. Wirkt etwas wie eine aufgeblasene aristolochioides mit eben den bunten Sprenkeln, die die spectabilis auszeichnen. Die Pflanze ist inzwischen im Hochtrieb, einen Unterschied zwischen den Hoch- und den Bodenkannen kann ich - mal abgesehen von der Größe - allerdings nicht feststellen.

Zu meiner großen Freude beginnt die Pflanze gerade einen neuen Basaltrieb auszubilden.

 

N_spectabilis_aristolochioides_VI.jpg

 

Nein, einen ziemlich großen Hybriden hab' ich noch, bei dem man schön die clipeata-Form mit der eingeschnürten Taille erkennen kann. Was hier auf die spathulata hindeutet ist insbesondere das breite und rote Peristom. Bei dem Hybriden rechne ich mit recht großen Kannen, da beide Arten Kannen von 30cm Größe produzieren können.

Die hier hat aktuell gute 20cm und der Durchmesser der Blattrosette liegt jetzt so bei etwa 40cm+.

Das gestreifte Peristom der clipeata kommt nur in diesem frühen Kannenstadium noch leicht zur Geltung und verschwindet bei voll ausgefärbten Kannen dann gänzlich.

 

N_spathulata_clipeata_IV.jpg

 

Die Bilder für's Monats-Update von den Heliamphora-Sämlingen hab' ich leider vergessen zu schießen, werd's aber bei Gelegenheit noch nachreichen.

 

Bis dahin viel Spaß mit diesen Bildern,

viele Grüße,

Christian

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PeSiAl

Was fuer toĺle Photos, einfach brilliant.

thx

 Peter

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Christian Voss

Hallo nochmal,

 

so, jetzt hab' ich auch die Heliamphora-Sämlings-Fotos gemacht und bearbeitet. Abgelichtet hab' ich mal eine mit sich selbst bestäubte Art und den Hybriden, den ich im letzten Beitrag ganz am Ende gezeigt hatte. Gerade zweiterer hat einen großen Sprung gemacht und die ersten juvenilen Krüge beinahe fertig ausgebildet.

Bei den schon etwas älteren Sämlingen, wir sind hierbei jetzt bei gut 4 Monaten nach Keimung, haben sich die ersten Schläuche geöffnet und wir starten mit den zweiten. So langsam sieht's nach Heliamphora aus... 😉

 

H_exappendiculata_BB_pulchella_Apacapa_I

 

H_exappendiculata_BB_self.jpg

 

Viele Grüße,

Christian

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Jashi

Wo ist denn nur der "ungeduldig wartende, mit den Fingern auf den Tisch trommelnde und nervös auf-und-ab-laufende" Smiley? Den bräuchte ich mal grad...

schon zwei  Monate fast.... 🙄

 

Edited by Jashi
na gut 3 Monate war dann doch etwas übertrieben *g*

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Christian Voss

Hi @Jashi,

 

schuldig, sorry! 

Momentan stehen mir aber zwei Dinge im Weg:

 

Zum einen die unfassbare Hitze, die mich abends komplett lahmlegt. Zum anderen ein Karton angefüllt mit noch knapp hundert Tütchen mit Dionaea-Blütenständen. Bin schon seit Tagen am Samen-Popeln und kann schon langsam keine kleinen schwarzen Kügelchen mehr sehen. Wird aber wohl noch ein paar Wochen lang meine Abendbeschäftigung sein. 😫

 

Aber ich verspreche, dass ich mir, wenn die Temperaturen wieder OK sind, 'nen Abend Zeit nehme und mal was nachschiebe. Genug Bilder sind allemal da... 

 

Viele Grüße, 

Christian 

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Christian Voss

So,

 

ging dann schneller als gedacht. 😉

Auf kleine schwarze Kügelchen hab' ich heute überhaupt keinen Bock und nach dem Gewitter heute nachmittag sind's draußen noch angenehme 18°C. Top!

Gute Voraussetzungen dafür, hier mal wieder ein Update nachzureichen.

 

Kurz zur Witterung, wo wir jetzt nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Regen und etwas kühlere Temperaturen haben: Da mussten die Pflanzen in diesem Jahr eine Art Jahrhundertsommer über sich ergehen lassen, was sich in meinem Kellerraum aber nicht allzu schlimm ausgewirkt hat. Maximaltemperaturen von knapp 30°C bei Nächten um die 22°C gelten ja nicht wirklich als hochlandtauglich, allerdings kann ich bei keiner der Pflanzen irgendwelche Schäden oder Wachstumsprobleme feststellen, so dass ich konstatieren würde: Sommer problemlos überstanden und wieder mal bewiesen, dass die "schwierigen" Hochländer 'ne Menge abkönnen.

 

Damit dann zur ersten Kanne für heute. Endemisch auf Sumatra, in diesem Fall auf dem gut 2200m hohen Gunung Sibayak, kann diese Art Bodenkannen von etwa 12cm Höhe ausbilden. Dazu fehlen dann auch nur noch etwa zwei, so dass ich mich darauf einstelle, in nicht allzu ferner Zukunft mit einem Hochtrieb konfrontiert zu werden.

Dabei wird's dann insbesondere mit den Kannen langsam eng im Terrarium; die oberen können nämlich die 25cm sprengen.

 

N_spectabilis_VI.jpg

 

Ein wunderschöner Hybrid mit talangensis-geformten Kannen und diatas-gezahntem Peristom. Das Ganze in dunklem Rot mit einem breiten Peristom machen die Kannen bzw. diese Pflanze zu  einem meiner Lieblingshybriden. Die Größe liegt inzwischen in etwa bei zehn Zentimetern, vielleicht auch etwas darüber.

 

N_talangensis_diatas_VI.jpg

 

Ein weiterer etwas "kugeliger" Hybrid mit einem interessanten Farbkontrast zwischen Kannenkörper und Peristom ist dieser hier, der sich inzwischen schon seit längerem im Hochtrieb befindet. Zu meiner Freude gibt's seit Kurzem auch einen, noch kleinen, frischen Seitenttrieb, so dass ich mich in Kürze auch wieder auf Bodenkannen freuen kann.

 

N_spectabilis_aristolochioides_VIII.jpg

 

N_spectabilis_aristolochioides_VII.jpg

 

Und noch ein Hybrid, mein buntester, was die Peristomfarbe angeht. Das Ganze dunkelt noch etwas nach und ergibt dann einen Streifenmix aus Gelb, hellem Rot und Braun/Schwarz.

Die Kanne selber ist im Gegensatz zum Peristom sehr dunkel, länglich geformt und besitzt nur einen kleinen "Bauch". In der Kultur ist dieser Hybrid komplett problemlos und hat ihren Durchmesser und die Kannengröße innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

 

N_muluensis_adnata_II.jpg

 

Und weiter geht's mit den farbenfrohen Hybriden. Diesmal mit einem burbidgeae-Hybriden, der wie alle mit burbidgeae-Beteiligung einen sehr hellen, cremeweißen Grundton aufweist.

Bei der Maserung der Kanne und auch bei der Peristomfarbe und -form erkenne ich dann auch das zweite Elternteil wieder.

Die Pflanze ist schon ein paar Jahre in meiner Sammlung und die Kannengröße liegt inzwischen bei etwa 20cm.

 

N_maxima_burbidgeae_V.jpg

 

Einen letzten Hybriden hab' ich für heute Abend noch, einen, bei dem die kugelige Form der aristolochioides wieder sehr deutlich wird. Auch die eingeschnürte Kannenöffnung lässt keinen Zweifel an dem einen Elternteil zu. Das zweite Elternteil zu erkennen fällt schwer, nein, ist rein vom Bild nahezu unmöglich.

Wenn man aber die spathulata daneben sieht, fällt das entscheidende Merkmal auf, das sich in diesem Hybriden wiederspiegelt: Das kräftig gefärbte, breite Peristom.

 

N_spathulata_aristolochioides_VI.jpg

 

So, das waren viele bunte Hybriden heute. Beim nächsten Mal gibt's auch wieder ein paar reine Arten, versprochen.

Ach so, und die Heli-Sämlinge hab' ich auch wieder vergessen zu dokumentieren. Schieb' ich die Tage aber noch nach.

 

Einen schönen Abend und viele Grüße,

Christian

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Jashi

Danke für's dann doch sehr prompte Update. 🙂 Bin wie immer begeistert. Und: Ein Glück hast Du die Pflanzen gut über den Sommer bekommen -alles andere, wäre auch eine echte Katastrophe gewesen. 

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Stefan M.

Servus Christian,

klasse Bilder wie immer!

Woher stammt deine N. naga?

Oh ja die Spektabilis Hochkannen können Monster werden, vorallem je nördlicher der Standort 😉

 

Grüße Stefan

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Christian Voss

Auch Servus @Stefan M.,

 

interessant, das mit dem Nord/Süd-Gefälle bei der Kannengröße der spectabilis wusste ich noch nicht. Damit dürfte von meinen drei Standortvarianten (Bandahara, Sibayak und Sibuatan) ja die vom Bandahara die größten Chancen zu Monster-Kannen haben. 😉 Ist auch momentan noch die mit den größten Bodenkannen...

 

Die naga ist eine SG von CK, die ihren Weg über einen Zwischenstop zu mir gefunden hat.

Schöne Pflanze, die auch recht zügig große Kannen produziert. Ich warte noch auf den "Deckelhaken".

 

Dank Dir für die netten Worte und viele Grüße,

Christian

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

hier noch die aktuellen Bilder der Heliamphora-Sämlinge, bei denen man zumindest bei den großen inzwischen schon von juvenilen Pflanzen sprechen kann.

Die ersten zwei Bilder gehören auch zu den Samen, die ich als erstes ausgesät habe. Die Pflänzchen haben jetzt knapp sieben Monate auf'm Buckel - knapp sechs seit Keimung -, produzieren Schläuche von etwa 2-3cm Länge und müssten wohl in den nächsten Wochen mal pikiert werden.

 

H_exappendiculata_BB_huberi_Angasima_IX.

 

H_exappendiculata_BB_huberi_Angasima_X.j

 

Die Kreuzung hier scheint von der flotten Sorte zu sein.

Ist zwar noch nicht ganz so weit wie die huberi-Kreuzung, dafür aber auch erst (und das sogar auf den Tag genau 😉)  seit drei Monaten gekeimt.

Über die Keimrate kann ich mich, wie bei den meisten Hybriden nicht beklagen. 21 Pflänzchen bei 25 Samen ist wirklich ordentlich und signifikant höher als bei den selbstbestäubten Arten.

 

H_arenicola_Tramen_exappendiculata_BB.jp

 

H_arenicola_Tramen_exappendiculata_BB_I.

 

Naja, und wo ich gerade dabei war, die Zwerge abzulichten, hab' ich auch noch ein aktuelles Bild von den N. lowii - Sämlingen gemacht.

Die Samen dazu stammten ja von Klaus Keller und ich habe die {Trusmadi} x {Murud} sowie die {Trusmadi} x {Mulu} - Formen ausgesät.

Die Keimrate ist bei beiden in etwa gleich und erfreulich hoch gewesen, was ich mal in erster Linie der Frische des Saatguts zuschreiben würde.

 

Nach den Keimblättern stehen bei den zweieinhalb Monate alten Pflänzchen jetzt die ersten Blätter samt Kannen an...

 

N_lowii_Trus_Murud_V.jpg

 

N_lowii_Trus_Murud_VI.jpg

 

Einen schönen Abend und viele Grüße,

Christian

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

heute möchte ich mal was anders machen und mich ganz auf eine Pflanze konzentrieren, die mir im Moment besonders viel Freude macht.

Es handelt sich dabei um einen Kultur-Hybriden aus zwei Hochlandarten, von denen die eine, N. densiflora nämlich, auf Sumatra und die andere auf Mindanao zu finden sind. Erstere wurde in Höhen von über 3000m gefunden und zählt damit sogar zu den Ultra-Hochlandarten.

Was mich an der Pflanze bzw. deren Kannen besonders fasziniert ist auf der einen Seite das unheimlich breite Peristom und auf der anderen Seite die tiefdunkle Färbung.

 

Besonders fällt das Peristom in's Auge, wenn man eine frisch geöffnete Kanne betrachtet.

 

N_densiflora_robcantleyi_VI.jpg

 

N_densiflora_robcantleyi_VII.jpg

 

Mit der Zeit legt sich das Peristom dann nach hinten um die Kannenöffnung herum und es bildet sich ein langer gezahnter Hals zwischen der Öffnung und dem Deckel der Kanne.

Dazu dunkelt die Kanne immer weiter nach, bis sie schließlich braun/rot, fast schwarz erscheint.

 

N_densiflora_robcantleyi_IX.jpg

 

N_densiflora_robcantleyi_XI.jpg

 

Auch fällt bei der genaueren Betrachtung der kräftig gezahnte Kannenrand auf und die Maserung im Inneren wird sichtbar, die aus rötlichen Flecken auf hellem Hintergrund besteht.

 

Die Blätter der Pflanze sind eher rundlich bis herzförmig geformt, was an die robcantleyi oder eine truncata erinnert und schließen mit einem dunkel gefärbten und mit dünnen Härchen besetzten Rand ab.

 

N_densiflora_robcantleyi_X.jpg

 

Ein weiteres markantes Detail sind die relativ breiten, leicht behaarten Flügelleisten der Kannen, die auch im Ganzen mit einem feinen Flaum aus kurzen hellen Härchen überzogen sind.

 

N_densiflora_robcantleyi_VIII.jpg

 

N_densiflora_robcantleyi_XII.jpg

 

N_densiflora_robcantleyi_XIII.jpg

 

Die aktuellen Kannen sind etwa 13-15cm groß. Angesichts der enormen Größe der Kannen der Elternarten geh' ich davon aus, dass da noch einiges kommen kann und Kannen von 30cm+ drin sein sollten.

In der Kultur würde ich die Pflanze trotz Ultra-Hochland-Elternteil nicht als schwierig bezeichnen und sie bildet trotz des heißen Sommers mit Nachttemperaturen von mehr als 20°C über Wochen weiterhin fleißig Kannen, lässt sich quasi nichts anmerken. Zeigt wieder mal, wie robust die Hybriden sein können.

 

Viel Spaß mit den Fotos und viele Grüße,

Christian

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Rene S

Hallo Christian 

Echt Hammer Pflanzen! 😍!

Besonders gefällt mir diese hybride ( das Bild ist zwar schon bisschen älter bin aber erst vorhin darüber gestolpert )

Am 9.8.2018 um 22:44 schrieb Christian Voss:

Und noch ein Hybrid, mein buntester, was die Peristomfarbe angeht. Das Ganze dunkelt noch etwas nach und ergibt dann einen Streifenmix aus Gelb, hellem Rot und Braun/Schwarz.

Die Kanne selber ist im Gegensatz zum Peristom sehr dunkel, länglich geformt und besitzt nur einen kleinen "Bauch". In der Kultur ist dieser Hybrid komplett problemlos und hat ihren Durchmesser und die Kannengröße innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

 

N_muluensis_adnata_II.jpg

Echt eine Hammer hybride!

Ist denn auf diesen Bild das Peristom schon abgedunkelt oder noch nicht ? ( wenn nicht hättest du noch ein aktuelleres Bild ? 😄 )

Und hast du diese Pflanze von einer privat Person oder von einem Shop gekauft ?

 

Beste Grüße,

René

Edited by Rene S

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Christian Voss

Grüß Dich Rene,

 

ja, das Peristom bzw. die ganze Pflanze ist wirklich klasse.

Die hat noch dazu ganz schmale rötliche Blätter und wächst völlig problemlos vor sich hin.

 

Erworben hab' ich sie für recht kleines Geld bei Christian Klein, der sie aber (hab' gerade mal nachgeschaut) im aktuellen Angebot leider nicht mehr drin hat.

Die Originalzeile zu der Pflanze lautete:

 

Zitat

- N. muluensis x adnata, own hybrid, small grower, very dark pitchers and leaves, very few plants left 14€

 

Wobei ich das mit dem "small grower" bei aktuell gut 20cm Pflanzendurchmesser, ebensolcher Höhe und knapp 15cm Kannengröße mal leicht in Frage stellen würde. 😁

 

Hab' gerade nochmal ein Foto einer etwas älteren Kanne gemacht. Da kann man ganz gut erkennen, wohin das Peristom bei maximaler Ausfärbung geht:

 

N_muluensis_adnata_III%20(1).jpg

 

Viele Grüße,

Christian

Edited by Christian Voss
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Rene S

Hallo Christian 

Danke für die Antwort, gefällt mir wirklich sehr gut!  Solange sie Christian nicht im Angebot hat würde ich mich mal bei dir für einen Steckling anmelden 😄.

Ist Christian hier im Forum eigentlich vertreten ? 

 

Vlg Rene 

Edited by Rene S

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Christian Voss

Hi Rene,

 

vertreten ja, siehe hier: https://forum.carnivoren.org/profile/1543-christian-klein/. Allerdings nicht allzu aktiv.

Ich denke, über seine eigenen Kontaktdaten bekommst Du eher 'nen Draht zu ihm: http://www.carnivorsandmore.de/Vkliste_Mai04.pdf.

 

Und klar, sollte sich mal ein Steckling ergeben, behalt' ich Dich im Hinterkopf.

 

Viele Grüße,

Christian

 

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

da der Thread ja "... und Krüge" heißt, will ich heute und aus gegebenem Anlass nochmal was von den sumpfigen Krügen zeigen. Allerdings beschränke ich mich auch heute nochmal auf eine Pflanze, die ich heute (das ist der gegebene Anlass) aus dem Terrariendschungel befreit und anschließend ein wenig zerpflückt habe.

Bei der Pflanze handelt es sich um Heliamphora minor var. pilosa in der Variante 'Auyán Giant', die wie der Zusatz schon verrät, auf dem Auyán-Tepui in Venezuela heimisch ist. Allerdings ist die Art H. minor sowieso ausschließlich auf dem Auyán zu finden, sprich: ist dort endemisch.

Charakteristisch für die Variante "pilosa" sind die sowohl innen, wie auch außen am Krug vorhandenen Härchen, was die ganze Pflanze irgendwie "flauschig" wirken lässt.

 

Hier erstmal zwei Komplettansichten meines Exemplars:

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant.jpg?bwg=153661

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_VI.jpg?bwg=153

 

Die innere Behaarung der Krüge ist nach unten gerichtet um die gefangene Beute am Entkommen zu hindern, während die äußere Behaarung nicht ganz so zielgerichtet, im Bereich des "Rückens" sogar fast wie eine Aufstiegshilfe wirkt.

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_I.jpg?bwg=1536

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_V.jpg?bwg=1536

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_IV.jpg?bwg=153

 

Warum ich die Pflanze heute rausgeholt (und bei der Gelegenheit fotografiert) habe, ist die Tatsache, dass sie unheimlich gut wächst und so langsam beginnt die Dimensionen des Topfes zu sprengen. Anfang des Jahres hat sie geblüht, ich konnte sogar ein paar Samen ernten, die inzwischen auch schon gekeimt sind und nach der Blüte hat die minor angefangen, sich munter zu teilen.

Inzwischen gibt's drei bis vier Wachstumspunkte, von denen ich heute zwei abgetrennt habe, um sie in getrennten Töpfen zu bewurzeln. Nach meiner Erfahrung kein Hexenwerk,... dauert nur etwas.

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_VIII.jpg?bwg=1

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_VII.jpg?bwg=15

 

Abgelichtet hab' ich, kurz vor'm Auseinanderpflücken, was denke ich ganz gut gelaufen ist, noch einen Krug vom Haupttrieb im Entstehen, den minor-typischen Deckel und einen roten Streifen, der sich im inneren der Krüge nach unten zieht. Kann ich nicht richtig Einordnen und wenn der Schlauch komplett, also auch innen rot gefärbt ist, fällt's auch nicht mehr auf...

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_III.jpg?bwg=15

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_II.jpg?bwg=153

 

H_minor_pilosa_AuyanGiant_IX.jpg?bwg=153

 

Das war's dann von heute. Beim nächsten Mal gibt's auch wieder mehrere Pflanzen im Beitrag.

 

Viele Grüße und einen schönen Abend, ... nee, ist schon gute Nacht - Zeit,...

Christian

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

... was? Schon über einen Monat kein Update? Na dann wollen wir das mal schnell nachholen. Wobei es ja zum Glück auch jetzt immer wieder wunderschönen Kannen-Nachschub von Cassian gibt, dessen Thread mir sehr gut gefällt und den ich jedem, der ihn noch nicht kennt, wärmstens an's Herz legen möchte.

 

Bei mir zeigen die aktuell kälter werdenden (Nacht-)Temperaturen jetzt erste Ergebnisse und so versorgen mich gerade die Pflanzen aus den höheren Regionen im Moment wieder mit größer werdenden Kannen. Wobei ich auch rückblickend den langen heißen Sommer durchweg positiv bilanzieren kann. Aufgrund des Kellerstandortes meiner Terrarien gab es - wieder mal - keinerlei Probleme mit zu hohen Temperaturen. Maximal ging's auf 28°C hoch und das auch nur in den obersten Kästen, die sowieso die toleranteren Pflanzen beherbergen. Alles gut, keine Einbrüche oder Wachstumsprobleme,... wohlgemerkt weiterhin und seit Jahren ohne jeglich Form einer Kühlung.

 

Bei den Pflanzenbildern hab' ich mich inzwischen damit abgefunden, dass ich nicht alle zeigen kann. Das sind einfach zu viele interessante Bilder bei ganz eindeutig zu wenig freier Zeit. Bedeutet, dass ich mir ein paar schöne und aktuelle Bilder rauspicken werde. Den Rest mag man sich dann gerne unkommentiert in der Bildergalerie auf meiner Homepage anschauen.

 

Für heute hab' ich mir zunächst die neueste Kanne meiner platychila x vogelii rausgesucht, die mit etwa 20cm wieder mal alle bisher dagewesenen übertrifft. Die Kobination aus den länglichen gemusterten Kannen der vogelii und dem immer breiter und bunter werdenden Peristom der platychila macht sich einfach gut. Eine interessante Beobachtung, die sich aber nicht nur auf diese spezielle Pflanze bezieht, ist die, dass alle Kannen, die hängend wachsen, deutlich größer werden als diejenigen, bei denen die Tendrile auf dem Boden aufsetzen (was sie bei meinen eng stehenden Töpfen allerdings in 95% aller Fälle tun 😉).

 

N_platychila_vogelii_X%20(1).jpg?bwg=154

 

N_platychila_vogelii_XI.jpg?bwg=15400687

 

Hab' ich glaube ich schon länger nicht mehr gezeigt und ist seither schön groß geworden,... das gelbe, haarige Ding. Nepenthes chaniana gehört wächst auf Borneo in Höhen von 1100 bis 1800m, was sie zu einer typischen Hochlandart macht. Besonders auffällig, muss eigentlich nicht erwähnt werden, da offensichtlich, ist die dichte und lange Behaarung der schlanken Kannen, die bei mir jetzt etwa 13-15cm erreicht haben.

 

N_chaniana_IV%20(1).jpg?bwg=1540068740

 

Und noch eine von den schlanken, länglichen Kannen hab' ich gestern abgelichtet. Eine, die zum sog. alata-Komplex gehört, den Jebb und Cheek vor einigen Jahren nochmal so richtig schön durcheinandergewirbelt haben. Die Pflanze wächst auf den Philippinen, genauer auf Mindanao, auf etwa 1000m Höhe und gehört damit eher in's Mittelhochland, was sie in der Kultur sehr umgänglich macht. Ach so, der Name bedeutet soviel wie "hornförmige Kannenpflanze", was sich auf die Hochkannen bezieht.

 

N_cornuta_VII.jpg?bwg=1540068740

 

Bei Cassian hab' ich sie auch schon gesehen, hier noch drei der edwardsiana-Hybriden aus dem Stall von Micha Schach, denen man allen sehr schön sowohl die jeweiligen Kreuzungspartner, wie auch die edwardsiana-Gene ansieht. Die tenuis-Kreuzung wird dick und rund, die spathulata-Kreuzung eher groß und schlank und zu der hamata x edwardsiana braucht man wohl nichts mehr hinzuzufügen.

 

N_tenuis_edwardsiana_VI.jpg?bwg=15400687

 

N_spathulata_edwardsiana_I%20(1).jpg?bwg

 

N_hamata_edwardsiana_II%20(1).jpg?bwg=15

 

Einen Klassiker unter den Hybriden hab' ich heute noch, der extrem kräftige Kannen und Blätter bildet. Gut zu erkennen auch die in der Kreuzung eher spärlichen Deckel-Haare, die von der lowii-Elternschaft zeugen. Das Peristom dagegen wird von Kanne zu Kanne breiter und farbenfroher und lässt keinen Zweifel an der Beteiligung der veitchii.

 

N_veitchii_lowii_II.jpg?bwg=1540068739

 

N_veitchii_lowii_III.jpg?bwg=1540068739

 

Und zum Schluss noch ein weiterer Hybrid, der die veitchii-Gene nicht verleugnen kann... diesmal allerdings in Kombination mit der gesprenkelten spectabilis.

Die bauchige Form der inzwischen knapp 20cm großen Kanne stammt auch von der veitchii, die aber die Sprenkel der spectabilis abbekommen hat. Dazu kommt der extrem lange gezahnte Hals, der schon fast an eine hurrelliana erinnert. Einer meiner Lieblingshybriden.

 

N_spectabilis_veitchii_XI%20(1).jpg?bwg=

 

N_spectabilis_veitchii_XII.jpg?bwg=15400

 

So, genug für heute. Ich hoffe, ich finde in den nächsten Wochen mal wieder öfter Zeit, um ein paar Kannen (und Krüge 😁)  zu zeigen.

 

Bis dahin viel Spaß mit den Bildern und viele Grüße,

Christian

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Johannes K

Hallo Christian,

 

Wie immer super Fotos von toll kultivierten Pflanzen. Hut ab !

 

Hättest du eine gesammtaufnahme deiner tenuis x eddi zu Hand?

Finde es immer wieder erstaunlich wie variabel die hybride ist. Und da meine auf keinen fall als schnell zu bezeichnen ist würde mich das interresieren.

 

Grüße

Johannes

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Christian Voss

Hallo Johannes,

 

dank Dir für die netten Worte.

Meine Pflanze wächst, nennen wir's mal, ordentlich. Ich würde sie nicht unter die schnellsten einordnen; von der Geschwindigkeit einer villosa ist sie aber ebenso weit entfernt.

Vor ein paar Monaten hatte sie mal 'nen Hänger,... warum auch immer..., hat plötzlich eine kleine und am nächsten Blatt gar keine Kanne gebildet, davon hat sie sich aber jetzt wieder prima erholt (ohne, dass ich irgendwas verändert hätte) und treibt kräftig neue Blätter und Kannen.

 

Wegen den Bildern hast Du Glück, denn die Pflanze steht vorne an der Scheibe und nicht irgendwo hinten im Gewirr aus Tendrilen, Blättern und Kannen. So konnte ich von der ein paar Solo-Fotos schießen.

 

N_tenuis_edwardsiana_VII.jpg?bwg=1541153

 

N_tenuis_edwardsiana_VIII.jpg?bwg=154115

 

N_tenuis_edwardsiana_X.jpg?bwg=154115349

 

N_tenuis_edwardsiana_XI.jpg?bwg=15411534

 

N_tenuis_edwardsiana_IX.jpg?bwg=15411534

 

Viele Grüße,

Christian

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

bei dem tristen Wetter draußen hab' ich mir wieder mal die Kamera geschnappt und ein paar farbenfrohe Kannen abgelichtet.

 

Alle Bilder werd' ich wieder mal nicht zeigen können - ich will ja auch ein paar Worte zu den Fotos schreiben - daher sind die Aufnahmen in Gänze wieder in der Bildergalerie auf meiner Homepage zu finden (die aktuellsten wie gehabt immer am Anfang ).

 

Zu Beginn hab' ich hier ein Bild meiner aktuell größten Kanne , die jetzt (hab's nachgemessen 😉) genau 23cm misst. Sehr markant ist hier der eingeschnürte Bauch als Merkmal der clipeata und das breite, rote Peristom der spathulata. Über die recht hell gefärbte Kanne verteilen sich einige schwarze Nektardrüsen, wie man es auch von N. glandulifera kennt,... nur nicht ganz so große und ganz so viele.

 

N_spathulata_clipeata%20(1).jpg?bwg=1543

 

Im Gegansatz dazu noch ganz klein ist dieser Hybrid, der aber aufgrund der Wuchs- und Kannenform der Elternpflanzen interessant zu werden verspricht. Mit jetzt fünf/sechs cm Größe der Kannen zeigt sich langsam, wo's hingeht und was die Eltern beigetragen haben. Für die truncata spricht die längliche Kannenform und auch die (nicht im Bild) herförmigen Blätter. Die inermis dürfte hier die Farbe beigesteuert haben. Auch die Hochkannen dürften hier interessant werden.

 

N_truncata_inermis_I.jpg?bwg=1544133880

 

Und wo wir gerade zwei hell gefärbte Kannen hatten, hier mal eines der dunkleren Exemplare. N. singalana hier in der Pasaman (AW) - Variante ist auf Sumatra heimisch und bewohnt dort Bergwälder oberhalb der 2000 Höhenmeter. Das Besondere an dieser Standortvariante ist aus meiner Sicht der gewellte Deckelrand, den ich bei Exemplaren von  anderen Standorten noch nicht gesehen habe. Dafür gefällt mir z.B. bei der Belirang-Variante das Peristom besser...

 

N_singalana_Pasaman%20(1).jpg?bwg=154378

 

Machen wir weiter mit was anderem buntem aus den Terrarien. Mit sinkender (Nacht-)Temperatur oder auch einfach aufgrund eines Jahreszyklus' beginnen meine Utricularia jetzt wieder ihre Blütenstiele zu treiben und mit U. asplundii sind auch die ersten Blüten jetzt offen. Für die Utricularia gibt's bei mir keine Grenzen. Die wachsen also nicht separat in Töpfen sondern wuchern kreuz und quer durchs Sphagnum der Terrarien.

 

U_asplundii_II.jpg?bwg=1544131799

 

Besonders freu' ich mich auch auf die hier. Über den Sommer hab' ich sie garnicht gesehen und jetzt tauchen neben einigen neuen Blättern plötzlich fünf Blütentriebe aus dem Sphagnum auf. Klasse. Werden meine erstem mannii-Blüten. Bilder von den offenen Blüten werd' ich natürlich nachreichen.

 

U_mannii.jpg?bwg=1544131799

 

Nicht vergessen will ich auch die Krüge in den Terrarien. Dazu aber nur ein Foto. Dafür aber das einer besonderen Pflanze: Bei H. 'Flamingo' handelt es sich um eine sogenannte Variegation, was - wenn ich mich richtig informiert habe - auf lokalen Chlorophyllmangel zurückzuführen ist. Schön, dass die Pflanze inzwischen einigermaße erschwinglich ist, denn als ich sie zum ersten Mal sah, bot Kamil (P. BCP) sie für 500€ an. 😜

 

H_Flamingo.jpg?bwg=1543794825

 

Noch ein paar Bilder vom Nachwuchs:

 

Einige interessante Heliamphora-Kreuzungen hab' ich im letzten Winter gemacht (der ein- oder andere mag sich erinnern) und inzwischen zeigen sich erste Charakteristika und Unterschiede bei und zwischen den verschiedenen Hybriden. Die Pflänzchen sind jetzt etwa sechs bis zehn Jahre alte und die größten haben rund 4-5cm Schlauchlänge. Wirklich interessant wird's natürlich erst, wenn die ersten adulten Krüge zu sehen sind. Nichtsdestotrotz hier mal die Bilder vom Status quo einiger der Kreuzungen.

 

H_pulchella_Apacapa_huberi_Angasima_I.jp

 

H_pulchella_Apacapa_huberi_Angasima_II.j

 

H_exappendiculata_BB_huberi_Angasima_XIV

 

H_exappendiculata_BB_huberi_Angasima_XII

 

H_exappendiculata_BB_minor_Auyan.jpg?bwg

 

H_exappendiculata_BB_minor_Auyan_I.jpg?b

 

H_arenicola_Tramen_exappendiculata_BB_II

 

H_arenicola_Tramen_exappendiculata_BB_IV

 

Zum Schluss noch eine hübsche Hochkanne meiner N. sanguinea, die innerhalb der letzten sechs oder sieben Jahre vom kleinen Pflänzchen mit ein paar Zentimetern Durchmesser zu einer großen Pflanze mit Hochtrieb  herangewachsen ist. Dieser Hochtrieb hat sich inzwischen auch aus dem Terrarium verabschiedet, wächst oben aus dem Lüftungsschlitz heraus und hängt die Kannen jetzt von außen vor's Glas. Aktuelle Kannengröße etwa 15cm.

 

N_sanguinea%20(1).jpg?bwg=1543789249

 

Da noch haufenweise zeigenswerte Bilder da sind, werd' ich wohl in den nächsten Tagen noch was nachschieben. Für heute ist's erstmal genug.

 

Viel Freude mit den Bildern und

viele Grüße,

Christian

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Stefan M.

Servus Christian,

klasse homepage die du eingerichtet hast. Ramispina und auch viele andere von dir gezeigte Nepenthes sieht man leider viel zu selten, klasse Aufnahmen.

Ganz interessant finde ich auch wie unterschiedlich verschiedene Klone rauskommen. Habe auch zwei platychila x vogelii und eine sieht fast aus wie platychila bisher.

Da bin ich richtig gespannt auf die Hochkannen. Hast du auch eine platychila x lowii ?

 

Die singalana von der Pasaman Gegend könnte eine izumiae sein da die typischen Merkmale am Deckel zu sehen sind: gekräuselter Deckel mit einem Appendix auf der Unterseite? Izumiae wurde lange Zeit als singalana gehandelt da diese weit verbreitet ist und schon lange vorher beschrieben wurde.

 

Grüße Stefan

 

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Michaela

Hallo Christian,

 

Danke für die Klasse Bilder.

Spannend finde ich ja auch die helis aus samen. Besonders areni x exa hat eine spannende Färbung. Bin gespannt, was daraus wird.

Und mit wir viel Licht segnest du die flamingo? Mehr als normale helis?

 

Ade, Michaela

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