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Patchworkmoorbeet, erweiterbares Moorbeet im Baukastenstil


partisanengärtner

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Du bist auf der Liste. Es sind aber noch welche vor Dir dran. Leider habe ich noch kein Überangebot.

Vor allem will ich gerade erweitern und da werde ich vor allem die roten vermehren.

 

Als es vorgestern gerade taute habe ich etwas Sphagnum ernten wollen (eins das nur potentiell rot ist)

Da ist mir aufgefallen, daß das Ernten der Köpfchen besonders schonend geht wenn das Polster erst auf dem obersten Zentimeter aufgetaut ist.

Da kann man sie einfach abstreifen und der Rest ist grün und wird wohl sehr schnell neue Köpfe machen.

Gestern war das schon vorbei.

Na ja mit Schere wird das auch gehen. ;)

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  • 2 weeks later...
partisanengärtner

Jetzt habe ich gerade einen Link http://www.expedition-moor.de/fuer_alle/index.php?hauptnavigation_id=27&menue_id_gewaehlt=15&lernstufe_tmp=4&lernstufe=0&datei=inhalt&seite_id=55&seite_nummer=30   gefunden der mein Patchworkmoorbeet als ideale Möglichkeit zeigt die verschiedenen Grenzübergänge eines natürlichen Moores  nachzuahmen. Das lässt sich ja mit einem zusammenhängenden Moorkörper im Gartenrahmen kaum darstellen.

Ich habe ja die unterschiedlichen Kübel mit verschiedenem Substrat befüllt. Bei der Bepflanzung habe ich allerdings drauf gesetzt, die Arten auf unterschiedliche  Behälter zu verteilen damit sie sich selber einen optimalen Lebensraum erkämpfen. Da ist der Zeitfaktor aber schon etwas größer zu bemessen als die ungefähr 16 Monate die mein Moor schon existiert.

Diese Anregungen werde ich bei meinen kommenden Erweiterungen aufnehmen.

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  • 2 weeks later...
partisanengärtner

Mein Moorbeet hat scheinbar keine Verluste hinnehmen müssen. Alle Dionaeas die draußen geblieben waren sind gesund.

Auch die empfindlichen Sarracenien wie S.minor und S.leucophylla sehen top aus, ebenso die Darlingtonia.

Allerdings habe ich jetzt auch herausgefunden warum im Herbst ein prächtiger Herbstkrokus mitten im Moorbeet blühte. Überall kommt jetzt das Laub dieser Krokusart im Beet.

Im Topf in dem die Gladiolus palustris sein sollten waren vor allem wohl diese Herbstkrokusse. Eine einzige Gladiole hat im Herbst nochmal Laub geschoben. Gottseidank habe ich noch keine weitergegeben.

 

Die asiatischen Schachbrettblumen kommen auch schon wieder. Hoffentlich vertragen sie die Fröste.

 

post-2166-0-31185900-1426019321_thumb.jp

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Henrik J

Mein Moorbeet hat scheinbar keine Verluste hinnehmen müssen. Alle Dionaeas die draußen geblieben waren sind gesund.

Auch die empfindlichen Sarracenien wie S.minor und S.leucophylla sehen top aus, ebenso die Darlingtonia.

Allerdings habe ich jetzt auch herausgefunden warum im Herbst ein prächtiger Herbstkrokus mitten im Moorbeet blühte. Überall kommt jetzt das Laub dieser Krokusart im Beet.

Im Topf in dem die Gladiolus palustris sein sollten waren vor allem wohl diese Herbstkrokusse. Eine einzige Gladiole hat im Herbst nochmal Laub geschoben. Gottseidank habe ich noch keine weitergegeben.

 

Die asiatischen Schachbrettblumen kommen auch schon wieder. Hoffentlich vertragen sie die Fröste.

 

attachicon.gifmoorbeet2015-1.jpg

Hallo,

mit dem winterhart oder eben nicht sehe ich das nicht so eng. Wir hatten dieses Jahr auch einige Fröste und diese meist ohne Schnee, aber es hat bisher trotzdem immer alles überlebt :) Dieses Jahr wurde zB meine S. minor komplett vom Frost nach oben gedrückt. Und auch die ersten Utricularia Turionen schwimmen schon wieder oben. Und durch die jetzt "bessere" Sonne sind im Gwh am Tag auch schon 20 Grad.

MfG

Henrik

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Nicky Westphal

Hallo Henrik,

 

sprichst du nun von Freiland oder deinem GWH? Es macht sicher einen Unterschied, ob die Pflanzen eisigem Wind ausgesetzt sind oder gschützt im GWH ein paar Minusgrade abbekommen. Bei mir aht scheinbar auch alles überlebt, nur war der Winter auch nicht so, wie man es in unserer Gegend gewohnt ist. Mit -12°C als Tiefstwert war der Winter wieder relativ mild.

 

Grüße Nicky

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Henrik J

Hallo Henrik,

 

sprichst du nun von Freiland oder deinem GWH? Es macht sicher einen Unterschied, ob die Pflanzen eisigem Wind ausgesetzt sind oder gschützt im GWH ein paar Minusgrade abbekommen. Bei mir aht scheinbar auch alles überlebt, nur war der Winter auch nicht so, wie man es in unserer Gegend gewohnt ist. Mit -12°C als Tiefstwert war der Winter wieder relativ mild.

 

Grüße Nicky

Sorry, der letzte Satz hat alle verwirrt. Ich rede vom Freiland und der letzte Satz dreht sich um das Gewächshaus.

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  • 2 weeks later...
partisanengärtner

Die asiatischen Fritillarien blühen bald. Sind alle wiedergekommen und haben sich vermehrt.

 

post-2166-0-15427000-1427226712_thumb.jp

Außerdem habe ich eine kleine Truppe Glanzschnecken dort ausgesetzt. Da können sie Schnecken jagen.

post-2166-0-81670900-1427226777_thumb.jp

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Redstav

Hallo Axel,

 

jetzt muss ich doch einmal fragen, welche Art der Glanzschnecken du genau

ausgesetzt hast? Denn soweit ich weiß leben die Glanzschnecken zum größten

Teil räuberisch - machen aber auch vor frischem Pflanzenmaterial nicht halt und

davon sollte ja jetzt zum Frühjahr wirklich genügend vorhanden sein.

 

Ich hoffe nur, dass war jetzt kein Schuß ins eigene Knie ;)

Viele Grüße
Ulrich

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partisanengärtner

Ein paar angewelkte Exemplare gönne ich ihnen. Außerdem ist ihre Vermehrungsrate sehr gering. Selbst die Art die es vermutlich ist wäre mir recht. Leider habe ich die Garteneigene Population durch Schneckenkorn zumindest schwer geschädigt. Häuschen habe ich gefunden.

 

Einer muß das ja ausprobieren und so wertvoll ist mein Bestand auch wieder  nicht das ich nicht einige Triebe entbehren kann. Die sind ja nur 10 mm groß und an jedem Fundort waren nicht mehr als drei dieser Größe zu finden. Babys gab es gar nicht. Auch keine anderen Schnecken. Im Atelier habe ich die mir geschickten ausgesetzt, aber die haben sich seit sie mir geschickt wurden nicht bewegt. Vielleicht haben sie ja den Versand auch nicht überstanden.

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  • 3 weeks later...
partisanengärtner

Es wird langsam bunt im Moorbeet

Gerade blüht meine kleine Soldanella in zwei Exemplaren. Ich habe sie am Anfang ausgesäht neben diesen zwei gepflanzten Exemplaren. Die ersten Sämlinge tauchten im letzten Jahr dann auf. Jetzt tauchen überall Sämlinge auf (na ja zwei Dutzend vielleicht). Diese wachsen sehr langsam und werden wohl im dritten Jahr zum ersten mal blühen.

Als Unkraut werden diese Winzlinge wohl nicht taugen.

 

post-2166-0-68187300-1428839072_thumb.jp

Die zwei letzten Exemplare meiner weißen Sumpfdotterblume blühen jetzt  auch. Im Moorbeet bleiben die Rosetten sehr klein. Außerhalb des Moorbeetes habe ich alle anderen eingebüßt.

 

post-2166-0-66248200-1428839187_thumb.jp

 

Beim Jäten ist mir auch noch aufgefallen das die Ameisen scheinbar Samen von wilden Cyclamen aus meiner Kultur im Garten ins Moorbeet verschleppt haben. Es ist erst das erste Blatt und eine kleine Knolle. Eigentlich bevorzugen sie ja kalkhaltigen Untergrund.

Allerdings weiß ich von Gartenfreunden das sie da nicht ganz so festgelegt sind wie die Lehrmeinung verlauten lässt.

Mal sehen wie sie sich entwickeln. Wenn sie zu groß werden müssen sie aber gehen.

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An Begleitpflanzen kann ich die folgenden  empfehlen. Bereits wiedergekommen sind Fritillaria thunbergii und Fritillaria camtschatcensis

http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36569-patchworkmoorbeet-erweiterbares-moorbeet-im-baukastenstil/page-4

Die letzte hat auch im letzten Jahr im Moorbeet schwarz geblüht aber die Fotos haben alle nichts getaugt.

 

Der rot blühende Sauerklee aus dem Wald blüht auch wieder. Ebenfalls alle drei verschiedenen Lerchensporne die blau blühen sind gut durch den Winter gekommen und haben sich auch ein wenig ausgebreitet.

 

Von den Cypripedien sind erst von einem C. parviflora fünf Triebe zu sehen. Der blüht eigentlich genauso wie der einheimische C.calceolus nur das er saure Böden bevorzugt  und etwas zierlicher ist. Man bekommt ihn günstig im Handel. Vermutlich gibt es die abgeblühten wieder unter 10 Euro für mehrtriebige Pflanzen. Auf jeden Fall zuschlagen wenn sie im Baumarkt wieder raus müssen. Ist auch ganz schön zäh.

 

Mein Freund Christian hat einen jahrelang richtiggehend  gequält. Der ist nur kleiner geworden. Seit letztem Jahr bekommt er in meinem Moor wieder eine Chance nicht nur rückwärts zu wachsen.

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partisanengärtner

Fritillaria thunbergii wird in den nächsten Tagen aufblühen. Letztes Jahr war von der Fritillaria camtschatcensis nur ein Blühreifer Stengel. Jetzt sind es drei die sicher blühen werden. Scheinbar ist der Standort passend.

post-2166-0-45913900-1429379258_thumb.jp

 

Auch die Kanadischen Akeleien werden zum großen Teil dieses Jahr blühen. Fast alle bleiben zwergig. An einer Stelle kommt sie wohl in den Untergrund zwischen Umrandung und einem Baukübel und da ist sie schon fast 30 cm hoch So hoch werden sie an anderer Stelle wohl nicht.

 

Auch die Pogonienaustriebe habe ich bereits gesichtet.

An einer anderen Stelle blüht noch üppiger die Soldanella alpina. Scheinbar verträgt sie sauer gut. Eine Soldanella carpatica ist ziemlich schnell im letzten Herbst verschwunden. Vermutlich kommt die ganz ohne Kalk nicht so zurecht.

post-2166-0-47118600-1429379392_thumb.jp

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Hallo Axel,

 

klingt vielleicht jetzt unspektakulär, aber bei euch blüht der Sauerklee rot? Hier gibt es meines Wissens "nur" weiß blühenden. Egal ob im Moor oder im normalen Wald.

 

Piesl

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Ja ich habe als Besonderheit zweimal roten Oxalis acetosella bekommen. Die meisten blühen hier auch weiß. Es ist die gleiche Art. Ich habe auch schon öfter weißen mit roten oder wenigstens rosa Adern gefunden. Hat nichts mit dem Standort zu tun. Die wachsen auch im Garten so weiter.

 

So sieht der rote aus

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fshop.sarastro-stauden.com%2Fde%2Fstatic%2Fimages%2Fcatprod%2F1%2F471%2F2969%2F%2F2149%2Fhigh%2Fshop2_4003.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fshop.sarastro-stauden.com%2Fproducts%2FgetProduct%2F471%2Facetosella-Rubra&h=532&w=800&tbnid=QOLdLFBVU-KfeM%3A&zoom=1&docid=dBft8k79tCBiOM&ei=iMEyVcXvHsHgaoTzgZgN&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=3589&page=2&start=18&ndsp=24&ved=0CLQBEK0DMCg

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Mein hübsches Trillium grandiflorum sah gestern so aus. Die Ganze Pflanze in diesem Stadium 3 cm im Durchmesser.

post-2166-0-32605400-1430056165_thumb.jp

Heute war der Stängel angefressen und die Blüte aufgefressen.

 

Ich habe auch schon mehrere kleine Nacktschnecken und eine große dort standrechtlich erledigt.

Edited by partisanengärtner
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Hallo Axel,

 

schade, jedes Jahr die gleichen Probleme. Da wartet man gierig auf die Blüten und dann ist in einer Nacht alles gefressen.

 

Die gleichen Sorgen habe ich momentan auch mit meinen Gartenorchideen. Bisher kam ich aber glücklich mit ein paar angefressenen Blattspitzen davon. Cyp. calceolus hat schon dicke Knospen und dürfte wohl durch sein. Ich behelfe mir da sehr erfolgreich mit Schneckenringen bzw. für Solitärpflanzen mit PET Flaschen ohne Hals und Boden. Die Röhre an zwei bis drei Stellen klein durchbohren und mit Zeltnägeln fest am Boden fixieren. Zugegeben - wenig schön, aber es klappt. Und wenn die Pflanze voll steht ist nach meinen Beobachtungen, zumindest bei den Orchies, das Futterstadium durch.

 

Gruß Piesl

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partisanengärtner

Meinen verschiedenen Cypripedien sind bis jetzt alle gekommen. So wie es aussieht haben sie sich auch noch vermehrt. Besonders freue ich mich über die beiden Asiaten die vermutlich jetzt beide blühen. Jede hat einen Trieb mehr.

Von den schwarzen Fritillarien ist auch eine von den Schnecken vor Tagen gesäbelt worden. so haben sie sich nur verdoppelt.

Allerdings habe ich heute in der Regenpause keine Schnecken gefunden. auch neue Schäden sind nicht da.

Langsam zeigen sich die ersten Knospen bei den Sarras. Die Pinguicula stehen richtig trutzig da und sind von Mäusen auf jeden Fall verschont worden.

Das zierliche Moorglöckchen hat sich leider bis jetzt noch nicht gezeigt. Kann es sein das da noch Sämlinge auftauchen oder muß ich mir ein neues besorgen?

 

Bei dem Teich hat sich eine Hummelkönigin entschlossen ein Volk zu gründen. Sie verschwand immer zwischen derGraniteinfassung und der Kannte des Fertigreiches in einem kleinen Spalt. Heute sind mir die ersten Arbeiterinnen aufgefallen.

Die Umstände die sie am Anfang machte um durch das Netz zu kommen haben mich am Anfang befürchten lassen, daß das nichts wird.

Edited by partisanengärtner
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  • 2 weeks later...
partisanengärtner

Alle meine Cypripedien hätten geblüht. Leider sind die meisten Knospen weggefressen worden. Meine Jagdschnecken funktionieren noch nicht. Es sind ja auch erst ein halbes Dutzend. Vor ein paar Tagen habe ich spät abends und dann noch mal vor Sonnenaufgang ein Massaker mit der Nagelschere angerichtet.

Scheint erfolgreich zu sein. Gäste zum Leichenschmauß könnte ich nicht mehr feststellen.

 

Leider haben sie den ersten Austrieb meines großen Pogonienhorstes auch gefunden. Die Blüte wird wohl großteils auch ausfallen.

 

Jetzt mal was positives.

Ich habe zwei verschiedene Polygala von einem Freund bekommen die es gerne sauer und auch feuchter lieben.

Ich habe die kriechende an drei verschiedenen Stellen gesetzt. Hoffentlich geht eine an.

Bei ihm sieht das aus wie eine kleine Fläche von Pleionen. Die Einzelblüte ist etwa 1,5 cm lang.

 

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vermutlich P.paucifolia. Wer hat die noch ?

 

Von einer aufrechten Art habe ich auch einen chlorotischen Sämling bekommen. Der hatte an der Stelle wo er aufging etwas Kalk im Boden.

Bis jetzt sehen sie gut aus, aber sie sind erst seit Donnerstag abend im Boden.

 

Von einer Shortia galacifolia habe ich einen ganzen Büschel bekommen. Die hat sich auch an 5 verschiedenen Stellen zu etablieren.

Davon hat er letztes Jahr einige in sein Moorbeet gesetzt. Da haben sich jetzt im Frühjahr lauter schöne Austriebe gezeigt.

Edited by partisanengärtner
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Ja da kann man schon wirklich zum Naturhasser werden! :devil:  :diablo:  :onguard: Fehlen nur noch bauwütige Amseln mit ihrem Totalaushub. ---   ;)

Das Moorglöckchen sollte allerdings schon wieder beginnen die ersten Blütenknospen zu bilden. Origineller weise ist es aber bei mir außerhalb des Beetes deutlich aktiver auf mehr trockenem Sandgrund als in kleinen Töpfen wo es in reinem Torf steht. Dort beginnt es erst jetzt vorsichtig neu aus zu treibenEs scheint mir doch mehr ein Bultenbewohner zu sein? Im Beet hatte ich es jedoch erfolgreich vertrieben nachdem es meine Dionaeas begann zu überwuchern.

Gruß Piesl

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partisanengärtner

Soweit bin ich leider nicht das ich das Moorglöckchen vertreiben könnte. Bis jetzt sieht man noch nichts eindeutiges. Vielleicht stand es ja auch zu nass.

Ist also noch ein Zukunftsprojekt.

 

Die Götterblume hat drei Blütentriebe aber alle austreibenden Knospen werden gleich abgefressen. Keine der Schädlinge lässt sich aber blicken, wenn ich nachsuche.

Die Laubblätter sehen bestens aus. Na ja nächstes Jahr ist sie zu groß für den Standort. Dann werde ich wohl einen anderen Platz zusätzlich besiedeln.

 

Obwohl einer der Blütentriebe der Fritillaria camtschatica abgefressen wurde sind die anderen jetzt unbelästigt. Scheinbar sind dieFestteilnehmer von mir mit der Schere massakriert worden. Auch heute noch sind die Leichen unberührt.

post-2166-0-52986500-1431372156_thumb.jp

 

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Volker S

...mir hat auch 'jemand' eine schon große Knospe meiner Tibet-Orchideen (Pleione limprichtii) umgedreht. Rausgerupft und um 180° gewendet. Ist jetzt schon welk, sonst hätte ich mal ein Foto gemacht.

 

Bei meinen Pogonia ophioglossoides ärgere ich mich kaum noch, aber bei den hübschen Blüten der Tibetaner werde ich schon etwas stinkig - zumal ich immer nur 2-4 Blüten bekomme :(

 

-volker-

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  • 2 weeks later...
partisanengärtner

Das ist wirklich schade vor allem Du mußt ja wenigstens ein Jahr warten bis Du wieder eine Chance bekommst.

Bei mir hat es dank meiner nächtlichen Schneckenjagden die Iris setosa var nana (ca 25 cm Blütenhöhe) es dieses Jahr geschafft einige Blütenstiele zu machen.

post-2166-0-50514400-1432569108_thumb.jp

Die kleine S.purpurea hat etwa ein maximale Schlauchhöhe von 7 cm  auch ein richtiger Zwerg. Der haben die Schnecken auch zwei Blütentriebe abgefressen, drei hat sie noch.

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partisanengärtner

Deine sehen wie Bartiris aus. Sind abgesehen von der Höhe auch vermutlich eher Bewohner trockener Böden und verfault im nassen Boden. Ist aber eine sehr schöne Form die auch nicht diese Riesenblüten modernerer Sorten hat.

 

Meine Form kommt in Mooren von Nordamerika zusammen mit S. purpurea vor, kann aber auch trocknere Böden besiedeln und sie ist auch nicht auf saure Böden beschränkt. Die Art kommt auch in Asien vor bis Japan.

 

Die Blätter meiner Form sind etwa 10-15 cm lang auch unter guten Bedingungen wird sie nicht höher.

 

Gottseidank setzt sie auch Samen an wenn man nur eine Pflanze hat. Die keimen im nächsten Frühjahr und blühen manchmal bereits im zweiten Jahr.

Letztes Jahr gab es aber keine Samen bei mir nicht und auch nicht bei Christian da die Schnecken alles abgefressen hatten.

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Guest Coraline

Hallo, ich habe deinen Thread gerade verschlungen! Vielen Dank für die Dokumentation, dievielen tollen Bilder, Tipps und Ideen unter anderem für geeignete Moorpflanzen.

Liebe Grüße

Edited by Coraline
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